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Tiersterben: 50.000 Alpakas in Peru erfroren

Peruanische Bauern fürchten aufgrund des harten Winters um ihre Alpakas. Das Futter für die wegen ihrer Wolle begehrten Tiere ist knapp.
Heute Redaktion
14.09.2021, 13:24

Temperaturen von bis zu minus 23 Grad machen den Bauern in den peruanischen Anden schwer zu schaffen. Jedes einzelne verendete Tier ist ein großer Verlust, denn die Alpakas werden nur einmal jährlich geschoren, weibliche Tiere können nur alle elf Monate ein Junges zur Welt bringen.

Die peruanische Regierung hat den Notstand ausgerufen und den Bauern 2,7 Millionen Euro an Hilfsgeldern versprochen. 120.000 Familien bestreiten mit dem Verkauf der Wolle ihren Lebensunterhalt. Obwohl die Endprodukte teuer sind, bekommen die Bauern ohnehin nur einen Preis von fünf Dollar pro Kilo.

Auch in Österreich erfreuen sich Alpakas immer größerer Beliebtheit. Neben ihrer Rolle als Wollproduzent werden sie auch in der tiergestützten Therapie eingesetzt.
Das Alpaka ist eine Kamelart aus den südamerikanischen Anden. Rund dreieinhalb Millionen Exemplare leben in Peru, das macht fast 80 Prozent des internationalen Bestands aus. Alpakas haben keinen Höcker und sind etwas kleiner und deutlich leichter als Lamas. Die Tiere werden zwischen 20 und 25 Jahre alt.