Selbst Ex-Sportlerin

Tiktok-Star! Privat-Köchin verwöhnt die Fußballstars

Privatköchin Kira Meenke begeistert nicht nur mit Tiktok-Videos ihrer Speisen, sondern erfüllt auch kulinarische Wünsche von Fußball-Stars.
20 Minuten
28.11.2024, 06:48
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"Du bist, was du isst", lautet ein bekanntes Zitat, das besonders auch im Profisport immer wichtiger wird. Eine, die berufsmäßig für gesunde und feine Ernährung bei Fußballprofis sorgt, ist Kira Meenke. Die 29-jährige Privatköchin aus Kiel servierte bereits für Kicker in Portugal und Premier-League-Stars, bevor sie vor einigen Monaten begann, für einen Spieler von Borussia Dortmund zu arbeiten.

"So ein Fußballer muss unfassbar viel und gesund essen, da sein Körper sein Kapital ist", erklärt Meenke im Gespräch mit 20 Minuten. Die Deutsche gelangte über Umwege zum Kochen, nachdem sie sich erst ein BWL-Studium absolviert hatte und sich dann in Luzern zur Ernährungsberaterin ausbilden ließ.

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Von Portugal über England nach Deutschland

"Dadurch, dass ich selbst aus dem Leistungssport komme, hatte ich schon ein Netzwerk", erklärt die frühere Handballerin. Ihre Kochkünste für Fußballprofis begann sie aber erst in Lissabon anzubieten, wohin sie nach ihrer Zeit in der Schweiz hinzog. In der portugiesischen Hauptstadt erfüllte sie die kulinarischen Wünsche einiger Stars von Sporting und Benfica, ehe sie wegen eines Klienten nach England und später nach Deutschland ging.

"Eigentlich kann ich nur von Transferperiode zu Transferperiode planen. Ich muss sehr flexibel bleiben", erklärt die Köchin, die nicht von den Vereinen, sondern direkt von den Spielern engagiert wird. Die Namen ihrer Kundschaft will Meenke aus Diskretionsgründen nicht in der Zeitung lesen. Klar ist nur, dass sie zurzeit für einen BVB-Star am Kochherd steht.

"Fußballer wollen nicht alles Schickimicki haben"

Meenke versteht ihre Arbeit als Zusatzdienst zum angebotenen Essen und Ernährungsberatungs-Service der Vereine, wobei laut ihr auch in der Bundesliga noch einige Clubs Optimierungspotential hätten. Zubereiten tut die Deutsche ihre Speisen jeweils bei den Spielern zu Hause. "Wenn man das Essen schon vor dem Essen riecht, ist das ein ganz anderes Gefühl. Das macht diese ganze Dynamik viel schöner", so Meenke.

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