TikTok will dir bald Geld für deine Postings zahlen

Neu sollen Creators auf Tiktok Geld verdienen können.
Neu sollen Creators auf Tiktok Geld verdienen können.picturedesk.com
YouTube nutzt schon lange ein Monetarisierungsprogramm. Nun will auch TikTok nachziehen und legt einen 200-Millionen-Dollar-Fonds für seine User an.

Auf TikTok kann man sehr schnell sehr berühmt werden und Millionen von Followern generieren. Im Gegensatz zu Plattformen wie beispielsweise YouTube gibt es aber bis anhin keinen Weg, diese Videos direkt über das Unternehmen zu monetarisieren. Geld verdienen konnten TikToker bisher nur über Werbepartnerschaften mit Marken oder via Livestreams.

Das möchte TikTok nun ändern. Wie es am Donnerstag ankündigte, wird ein Fonds über rund 200 Millionen Dollar angelegt, der direkt den Creators auf der Plattform zugutekommen soll. In einem Statement hieß es, dass dieses neue Programm dazu gemacht sei, "ambitionierte Creators, die die Möglichkeit suchen, mit ihren Inhalten ihren Lebensunterhalt zu verdienen, zu unterstützen". Tatsächlich soll der Fonds bereits in diesem Jahr eingesetzt werden.

Um sich für diesen zu qualifizieren, müssen die User mindestens 18 Jahre alt und – zumindest bis auf weiteres – in den USA ansässig sein. Außerdem müssen sie regelmässig Videos auf TikTok posten, die den Guidelines des Unternehmens entsprechen. Tatsächlich soll die Anmeldung für dieses Programm bereits im nächsten Monat starten.

Kompetitive Position beibehalten

Noch nicht kommuniziert wurde, wie das Geld genau an die TikToker ausbezahlt werden wird und wie viel Einkommen ein User tatsächlich generieren kann. Auch ist unbekannt, wie viele TikToker in das Programm aufgenommen werden. Tatsächlich handle es sich bei den 200 Millionen Dollar aber nur um einen Anfangskredit, der den ganzen Prozess zum Anlaufen bringen soll. Das neue Monetarisierungsprogramm soll dabei helfen, das Unternehmen weiterhin in einer kompetitiven Position auf dem Markt zu halten und Top-Talenten einen Anreiz zu liefern, Inhalte auf TikTok zu posten.

Augenblicklich kämpft das Unternehmen an verschiedensten Fronten. Erst vor kurzem hat die amerikanische Regierung angekündigt, in Erwägung zu ziehen, TikTok in den Vereinigten Staaten sperren zu lassen. Grund dafür ist der Sitz des Unternehmens in China. Erst Anfang dieser Woche hat TikTok kommuniziert, dass über die nächsten drei Jahre rund 10.000 Jobs in den USA kreiert werden sollen, um das Unternehmen stärker dort zu verankern.

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