In Tirol fehlen zur Erfüllung der verpflichtenden Quote etwa 250 Plätze für Asylwerber. Deshalb wird nun geplant, aufblasbare Traglufthallen als Flüchtlingsunterkunft anzuschaffen.
Das Innenministerium spricht von 250 fehlenden Plätzen, die zuständige Tiroler Soziale Dienste GmbH spricht von rund 180. Wie auch immer: In Tirol wird nun überlegt, das fehlende Platzangebot mit sogenannten Traglufthallen zu gewährleisten.
Diese besteht auf einer festen Bodenplatte, beispielsweise aus Beton, und einer aufblasbaren Hülle. Lagerhallen, Sport- oder Messehallen können so provisorisch, viel schneller und vor allem billiger überdacht werden.
In Tirol will man nun drei solche Hallen als Grundversorgungsquartiere für Flüchtlinge aufstellen. Bis zu 240 Menschen sollen in einer Halle Platz haben, laut dem Sprecher der Tiroler Soziale Dienste GmbH, Georg Mackner, sind sie auch winterfest.
Bis die Hallen aufgestellt werden können, wird es jedoch noch dauern. Zuerst will das Land die Hallen ausschreiben, obwohl man die Hallen so schnell wie möglich brauche, würde es wohl zwei bis drei Monate dauern, bis sie bezugsfertig sind, so Mackner.