Die Wohltätigkeitsorganisation des Prinzen kooperiere demnach mit der Metropolitan Police, nachdem Vorwürfe laut wurden, es wurden Adelstitel und Staatsbürgerschaften im Austausch gegen Spenden an die Organisation angeboten. Schlüsselfigur bei den Anschuldigungen sei ein saudischer Geschäftsmann, dem diese Dinge angeboten worden seien.
"Prinz Charles hatte kein Wissen über derlei Vorgänge", hieß es am Mittwoch aus seinem Büro. Bereits im September veröffentlichten "The Sunday Times" und "The Mail on Sunday" Artikel, in denen dem Chef der Foundation von Prinz Charles, Michael Fawcett, unterstellt wurde, er habe sich dafür eingesetzt, dem saudischen Geschäftsmann Mahfouz Marei Mubarak bin Mahfouz Adelstitel zu verleihen.
Fawcett trat im November von seiner Führungsposition in der Charity zurück, bis die Vorwürfe geklärt seien. Jetzt ermittelt die Polizei.