Fußball-Europa schaut nach Paris! Paris Saint-Germain hat seinen Titel in der Champions League erfolgreich verteidigt und sich nach dem 5:0-Finalsieg gegen Inter im Vorjahr erneut die europäische Krone aufgesetzt. Die Pariser bleiben unter Taktik-Freak Luis Enrique somit das Maß aller Dinge im europäischen Klubfußball. Im Endspiel gegen Arsenal benötigten die Franzosen allerdings das Elfmeterschießen. Dort setzte sich PSG mit 4:3 durch. Nach der regulären Spielzeit stand es vor 61.000 Zuschauern in der Puskás Aréna von Budapest 1:1.
Arsenal erwischte den besseren Start und ging bereits in der sechsten Minute durch Kai Havertz nach einem schnellen Konter in Führung. PSG übernahm in weiterer Folge zunehmend die Kontrolle und wurde in der 64. Minute belohnt. Weltfußballer Ousmane Dembélé verwandelte einen Elfmeter zum Ausgleich.
Da auch die Verlängerung keinen weiteren Treffer brachte, musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Dort behielten die Pariser überwiegend die Nerven. Während Nuno Mendes zwischenzeitlich an Arsenal-Keeper David Raya scheiterte, vergaben aufseiten der Londoner Eberechi Eze und Gabriel ihre Versuche. Damit durfte PSG erneut über den Gewinn der Königsklasse jubeln.
PSG ist damit erst die zweite Mannschaft in der Champions-League-Ära nach Real Madrid (2016, 2017 und 2018), der die erfolgreiche Titelverteidigung gelang.