1:1 nach 90 und 120 Minuten, nachdem Kai Havertz für Arsenal (6.) und Ousmane Dembele für Paris St.-Germain (65./Elfmeter) getroffen hatten. So musste die Entscheidung im Champions-League-Finale von Budapest erst im Elfmeterschießen fallen, in dem sich die Franzosen mit 4:3 durchsetzten. Nachdem den "Gunners"-Spielern Eberechi Eze und Gabriel die Nerven versagt hatten, Nuno Mendes aufseiten der Franzosen nicht traf.
Paris ist damit erst das zweite Team der Champions-League-Geschichte, das den Titel in der "Königsliga" erfolgreich verteidigen konnte – nach Real Madrid, das zwischen 2016 und 2018 sogar drei Titel in Serie holte.
Für einen ist ein Triumph in einem Champions-League-Finale beinahe Standard: Trainer Luis Enrique. Der Spanier hat nämlich "Mister 100 Prozent", zumindest wenn es um Siege in der Champions League geht. Dreimal stand der Coach in einem Endspiel, dreimal siegte er. 2015 mit Barcelona, 2025 und 2026 mit den Franzosen.
"Sind Sie jetzt eine Legende?", fragte deshalb ein Reporter im britischen TV. Da winkte Enrique allerdings ab: "Ich bin nicht der, der das bestimmen sollte", lachte der 56-Jährige. Die Zahlen sprechen jedenfalls für Enrique. Zumindest drei "Königsklassen"-Titel als Coach holten bisher nur Pep Guardiola, Zinedine Zidane und Carlo Ancelotti, der sogar fünfmal die "Eliteliga" gewann. Einen Titel verteidigen konnte aber nur Zidane.
Das Spiel hat jedenfalls Spuren hinterlassen am Titelverteidiger-Trainer: "Ich bin komplett erschöpft nach diesem Spiel. Es war hart, aber es war verdient. Wir haben ein tolles Spiel gezeigt", atmete der Trainer durch.