Am Montagabend erhielt die 64-Jährige aus dem Bezirk Schärding von der Nummer 0681/81647094 eine SMS. In der Nachricht teilte ihre angebliche Tochter mit, dass sie ihr Handy verloren habe. Das Gerät, das sie jetzt benutze, sei zu alt für Online-Überweisungen.
Die besorgte Mama wurde aufgefordert, auf eine spanische Bankverbindung einzuzahlen. Die Frau überwies knapp 3.000 Euro.
Als die Innviertlerin Kontakt zum Lebensgefährten ihres Kindes aufnahm, dämmerte es ihr: Sie war einem dreisten Betrug aufgesessen. Der Freunde warnte sie, weiter Geld in die Hand zu nehmen. Die Täter gaben nicht nach, die 64-Jährige ließ sich aber nicht mehr einschüchtern. Sie erstattete Anzeige.
Ein in Salzburg lebender Deutscher ist auf einen großangelegten Betrug hereingefallen: Er verlor gleich 100.000 Euro.
Die Kriminalisten forschten schließlich zwei mutmaßliche Täter aus Sri Lanka (19 und 24 Jahre alt) ausgeforscht werden. Von weiteren Verdächtigen fehlt noch jede Spur.