Für den eloquenten, lebenslustigen 29-Jährigen aus Wien sollte es wohl ein prickelndes Date werden. Er lernte den jungen Mann in den Sozialen Medien kennen, doch das Treffen endete mit einer schrecklichen Bluttat. Tatort war ein unscheinbares Haus in Langenzersdorf (NÖ), hier traf er den dringend Tatverdächtigen (18), der vor Ermittlern bereits gestanden hat – das bestätigt die Polizei gegenüber "Heute".
Nach "Heute"-Recherche präsentierte sich das spätere Opfer in Sozialen Medien als schillernde Persönlichkeit: Der Wiener hatte besonders auf TikTok Tausende Follower. Viele seiner Videos gingen viral, erreichten teilweise mehrere hunderttausend Aufrufe.
Mit lasziven Blicken Richtung Kamera zeigte sich der "Content Creator" auf der Social Media Plattform zu angesagten Sounds von Popstars wie Sabrina Carpenter oder Nina Chuba, begeistert mit jeder Menge Charisma tausende Follower.
Zwischen den trendigen Clips gewährte die Online-Personality zahlreiche private Einblicke. Kurz vor Jahreswechsel blickte er voller Hoffnung in die Zukunft. "Ich weiß nicht, was 2026 kommt, aber it's gonna be big" ("Anm.:Es wird groß"), schrieb er voller Vorfreude.
Ein Satz, der jetzt besonders unter die Haut geht. Denn nur acht Monate später ist der 29-Jährige tot. Er wurde in einem Haus in Langenzersdorf (Bezirk Korneuburg) entdeckt. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand soll er durch "massive Gewalteinwirkung gegen den Hals- und Kopfbereich" getötet worden sein. Für den tatverdächtigen 18-Jährigen gilt die Unschuldsvermutung.
Mittlerweile kamen auch über den mutmaßlichen Täter neue Details ans Licht. Der ungarische Staatsbürger räumte als Kind zahlreiche Preise bei Kampfsport-Meisterschaften ab.