Hitze, Dürre, Waldbrände in NÖ: Die Hitzewelle hat ganz Österreich – und damit auch Niederösterreich – im Griff. Die Grünen NÖ fordern nun, dass der Landessicherheitsrat umgehend einberufen wird. "ÖVP, FPÖ und SPÖ müssen endlich zur Kenntnis nehmen, dass ihre Politik des Zubetonierens sowie das Festhalten an einer fossilen Retro-Politik mittlerweile Menschenleben gefährdet", kritisiert Helga Krismer (Grüne), Fraktionsobfrau und Klubobfrau der Grünen im NÖ Landtag sowie Landessprecherin der Grünen NÖ.
"Wir sehen es in diesem Sommer so deutlich wie noch nie: Unsere Welt brennt. Unser Niederösterreich brennt", so Krismer.
Sie fordert, dass der Landessicherheitsrat umgehend einberufen wird, damit die Landesregierung "endlich aufwacht und alle relevanten Stellen von Bund, Land und Zivil- und Katastrophenschutz an den Tisch holt."
Die größte Bedrohung für Niederösterreich seien Hitze, Dürre, Brände und Hochwasser. "Die größte Bedrohung für Niederösterreich sind heute nicht die ideologischen Nebenschauplätze, mit denen ÖVP und FPÖ Schlagzeilen produzieren", so Krismer.
Die Landessprecherin erwarte sich Leistung statt Ablenkung, es brauche entschlossenes, staatliches Handeln.
Mit der Einberufung des Sicherheitsrates sollen die sicherheitspolitischen Folgen der Klimakrise umfassend bewertet und schnell Notfallmaßnahmen entwickelt werden: etwa Katastrophenschutz stärken und in klimaresiliente Infrastruktur investieren.
"Dieser Sommer macht deutlich: Wer beim Klimaschutz und Hitzeschutz versagt, gefährdet schon heute die Sicherheit und den Wohlstand der Menschen," erklärt Krismer.
Kurt Hackl (VP), geschäftsführender Klubobmann, erklärt zur Hitzewelle: "Wir in Niederösterreich stehen das ganze Jahr über in gutem und engem Austausch mit unseren Einsatzkräften. Unsere Sicherheitsfamilie arbeitet derzeit unter äußerst schwierigen Bedingungen – beim Waldbrand im Föhrenwald und überall dort, wo die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ihre Hilfe brauchen."
Und weiter: "Für ihre tägliche Arbeit und ihren unermüdlichen Einsatz möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Unsere Einsatzorganisationen brauchen in dieser herausfordernden Zeit Respekt – und keine politischen Zwischenrufe der Grünen."