Toter Wiener in Langenzersdorf

Taekwondo-Kämpfer (18) gesteht tödliche Bluttat

Nach dem Tod eines 29-Jährigen in Langenzersdorf gibt es eine Wende: Der festgenommene 18-Jährige hat die Tat gestanden.
Österreich Heute
07.08.2026, 08:43
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Nach der tödlichen Gewalttat in einem Einfamilienhaus in Langenzersdorf (Bezirk Korneuburg) gibt es eine entscheidende Wende bei den Ermittlungen: Der 18-jährige Tatverdächtige hat die Tat gestanden.

Laut "Heute"-Infos gestand der Kampfsportler am Donnerstagabend schließlich alles, das bestätigt die LPD Niederösterreich. Er wurde bereits gestern in die Justizanstalt Korneuburg gebracht.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Stunden zuvor hatte der junge Mann bei seiner ersten Einvernahme nur wenige und teils wirre Angaben gemacht. Warum es allerdings zu der tödlichen Eskalation kam, bleibt nach den vorliegenden Informationen weiter unklar.

Treffen über Social Media vereinbart

Der 18-Jährige und das spätere Opfer, ein 29-jähriger Wiener, hatten sich nach bisherigen Erkenntnissen über eine Social-Media-Plattform kennengelernt. Die beiden vereinbarten ein persönliches Treffen in einem Einfamilienhaus in einer Siedlung nahe der "Seeschlacht" und dem Marchfeldkanal.

Dort kam es zu einem heftigen Streit. Der 29-Jährige erlitt tödliche Verletzungen. Die Ermittler gehen von massiver Gewalteinwirkung gegen den Hals- und Kopfbereich des Opfers aus.

Familie passte auf Haus auf

Wie "Heute" erfuhr, soll die Familie des 18-Jährigen während des Urlaubs der Eigentümer auf das Haus aufgepasst haben. Der junge Mann dürfte deshalb einen Schlüssel besessen und das Treffen dort vereinbart haben.

Hinweise auf einen Einbruch gibt es nicht. Weitere Personen sollen sich zum Tatzeitpunkt nicht im Gebäude aufgehalten haben. Aus dem familiären Umfeld des Verdächtigen wurde schließlich die Polizei verständigt.

Eine Tatwaffe konnten die Ermittler bisher nicht sicherstellen. Nach aktuellem Stand ist es möglich, dass die tödlichen Verletzungen durch massive Gewalteinwirkung ohne Einsatz einer Waffe verursacht wurden, also mit bloßen Händen.

Polizeisprecher Stefan Loidl bestätigte gegenüber "Heute", dass von einem Gewaltverbrechen ausgegangen werde. Die Einsatzkräfte waren am Donnerstag gegen 6.30 Uhr alarmiert worden. Die Kripo übernahm die Ermittlungen, die Staatsanwaltschaft Korneuburg ordnete eine Obduktion an.

18-Jähriger ist erfahrener Kampfsportler

Der geständige 18-Jährige hat bereits seit seiner Kindheit Erfahrung mit der koreanischen Kampfkunst Taekwondo und wurde dabei auch mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Was sich unmittelbar vor der tödlichen Gewalttat im Haus abgespielt hat und warum der Streit derart eskalierte, ist nach den vorliegenden Informationen weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

Über das Motiv gibt es unterschiedliche Anhaltspunkte. Möglich ist, dass ein Flirt eine Rolle gespielt hat. Offen ist auch, ob das Opfer womöglich in eine Falle gelockt wurde und mögliche Avancen nur vorgespielt waren.

Bürgermeister: "Es ist furchtbar"

Langenzersdorfs Bürgermeister Andreas Arbesser (VP) zeigte sich gegenüber "Heute" betroffen: "Es ist furchtbar, dass in Langenzersdorf so ein Kapitalverbrechen passiert ist. Die Gemeinde war bisher von solchen Verbrechen verschont geblieben. Natürlich ist es ein Wahnsinn, wenn das in der eigenen Ortschaft passiert."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 07.08.2026, 08:45, 07.08.2026, 08:43
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