Die aktuelle Hitzewelle beschäftigt am Donnerstag erneut die Bundesregierung. Im Bundeskanzleramt informiert der Regierungsberater für nationale Sicherheit und Krisenvorsorge, Peter Vorhofer, nach einer Sitzung der Hitze-Taskforce über die aktuelle Lage.
Die Arbeitsgruppe ist im Bundeslagezentrum angesiedelt und setzt sich aus Vertretern aller Ministerien sowie dem Regierungsberater für Krisenvorsorge zusammen. Ziel der Sitzung ist eine neuerliche gesamtstaatliche Bewertung der Auswirkungen der aktuellen Hitze- und Trockenperiode in Österreich und Europa.
Bereits im Jänner und April 2026 wurden zwei umfassende Lagebilder zu den Folgen von Hitzewellen und Dürreperioden erstellt. Grundlage dafür waren Berichte der betroffenen Ministerien. Nun soll die aktuelle Entwicklung erneut bewertet und ressortübergreifend beurteilt werden.
Vorhofer verweist auf die zunehmenden Herausforderungen durch den Klimawandel: "Die Klimaveränderung ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Die Belastung durch die aktuelle Hitzewelle ist in ganz Europa zu spüren, gewisse Teile unserer Gesellschaft sind besonders betroffen und hier muss geholfen werden, wo es möglich ist."
Der Regierungsberater betont jedoch, dass die Lage "aus gesamtstaatlicher Sicht stabil ist". Die Versorgungssicherheit sei in "allen wichtigen Bereichen aktuell weiterhin gegeben".