Erste Maßnahmen

Tödlicher Kuhangriff – jetzt reagiert Tourismusverband

Die Schlagzeilen um eine Kuhherde in Osttirol reißen nicht ab. Nach mehreren Angriffen auf Menschen – einer davon tödlich – gibt es Konsequenzen.
Newsdesk Heute
19.05.2026, 13:22
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Es war eine Tragödie, die sich Sonntagmittag in Oberlienz (Bezirk Lienz) abspielte. Ein Ehepaar wurde im Bereich eines ausgeschilderten Weidegebiets südlich des Flusses Isel von einer Herde von 30 bis 40 Kühen attackiert.

Für eine 67-jährige Österreicherin endete das Zusammentreffen mit den Tieren tödlich, ihr Mann (65) wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus nach Innsbruck geflogen. Bereits zuvor kam es an diesem Tag zu Angriffen auf Spaziergänger. So wurden ein Deutscher und ein weiteres Ehepaar verletzt. Nun gibt es erste Konsequenzen.

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Wanderweg umgeleitet

Wie der "ORF Tirol" berichtet, will der Tourismusverband Osttirol den beliebten Wanderweg, an dem es zu den Vorfällen kam, umleiten. Nun sollen die Wanderer auf das gegenüberliegende Iselufer ausweichen. Einige Bauern hätten ihre Kühe bereits wieder in den Stall gebracht.

Laut dem Obmann des Tourismusverbandes Franz Theurl würde es laufend Gespräche zwischen dem Verband, der betroffenen Gemeinde und den Bauern geben. Für die nunmehrige Maßnahme wurde bereits ein Schild angebracht.

Wegsperren der Kühe unmöglich

Des Weiteren könnten auch Wildkameras zum Einsatz kommen. Nach wie vor gelte es noch zu klären, warum die Kühe derartig aggressiv reagiert hatten. Ein Wegsperren der Kühe schließe Theurl aus. Dies sei auch rechtlich nicht umsetzbar.

Auch ein Absperren der Weidegebiete Osttirols, durch die Wanderwege führen, sei nicht möglich. Dies würde eine "Wahnsinns-Reaktion" hervorrufen, so der Tourismusverband-Obmann. Es könne nur eine gemeinsame Lösung mit der Landwirtschaft getroffen werden.

{title && {title} } red, {title && {title} } 19.05.2026, 13:22
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