Horror-Tat in Tirol

Katze zu Tode gequält – Krampus-Verein feuert Täter

Vier Männer haben in Tirol eine Katze auf bestialische Art und Weise zu Tode gequält. Für die Verdächtigen hat die Tat nun Konsequenzen.
Newsdesk Heute
18.05.2026, 19:23
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Verstörende Szenen spielten sich auf einem Schotterplatz in Brixen im Thale ab: Vier Männer haben eine Katze schwer misshandelt, sich über das arme Tier lustig gemacht und die Tötung noch dazu gefilmt. Das Video landete schließlich auch bei zwei Jugendlichen aus dem Bezirk Kitzbühel, die sofort Anzeige erstatteten.

Inzwischen haben sich die Verdächtigen – vier Österreicher im Alter zwischen 16 und 24 Jahren – bei der Tiroler Polizei gestellt. Sie zeigten sich demnach geständig und reumütig. Nun droht ihnen ein Prozess – es gilt die Unschuldsvermutung.

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Verein ist "zutiefst schockiert"

Schon vor einer Gerichtsverhandlung hat der Vorfall für einige der angeblichen Täter Konsequenzen. So wurde bereits ein Angestellter der "SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental" fristlos entlassen. Der Mann soll an der Tötung der Katze beteiligt gewesen sein.

Wie die "Krone" berichtet, hat nun auch der Krampusverein "Oryx-Pass Westendorf" Konsequenzen gezogen. Einer der an der Tat Beteiligten soll dort Mitglied gewesen sein – nun wurde er aus dem Verein geworfen.

Auf Facebook stellte der Verein klar, dass man "zutiefst schockiert" sei. Man distanziere sich von Tierquälerei und Gewalt und versicherte, dass die betroffene Person nicht mehr zum Verein gehöre. Gleichzeitig betonte man, dass diese Handlungen nicht den Werten der Gruppe entsprechen.

Drohungen gegen Familien und Co.

Der Verein habe keine Verbindungen zu den mutmaßlichen Taten seines Ex-Mitglieds gehabt. Sollte dies weiterhin fälschlicherweise behauptet werden, behalte man sich rechtliche Schritte vor. Aber nicht nur der Verein hatte mit falschen Anschuldigungen zu kämpfen.

Nachdem die Namen der mutmaßlichen Täter bekannt wurden, habe es nicht nur gegen die Männer selbst Drohungen und Anfeindungen gegeben. Auch Familien, Freunde sowie Arbeitgeber rückten ins Visier der Online-Community.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 18.05.2026, 19:45, 18.05.2026, 19:23
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