Nächste Urlauber-Tragödie

Tödliches Yacht-Drama unter Österreichern bei Pula

Nur wenige Stunden vor dem Flugzeugabsturz mit vier toten Österreichern gab es ein weiteres Urlauber-Drama in Istrien.
Newsdesk Heute
04.06.2026, 19:56
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Der Flugzeugabsturz in Medulin, Istrien, sorgt für Entsetzen. Eine in Deutschland registrierte Maschine startete Donnerstagvormittag aus Lienz in Osttirol und krachte nahe der Adria zu Boden. Die vier Österreicher waren sofort tot. Es sollte nicht die einzige Tragödie des Tages bleiben.

Nur Stunden zuvor kam es vor dem Hafen von Pula zu einem schweren Bootsunglück. Eine österreichische Yacht prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen den Wellenbrecher. Dabei wurde eine Person tödlich verletzt, eine weitere erlitt schwere Verletzungen und befindet sich laut Krankenhausangaben in Lebensgefahr.

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Yacht hatte 200 PS

Der Vorfall ereignete sich laut ersten Informationen in den frühen Morgenstunden. Bei dem Unfall handelte es sich um eine 7,7 Meter lange Yacht mit 200 PS, die ordnungsgemäß registriert war. Die Identität des Verstorbenen ist noch nicht geklärt, so die Behörden.

Wie der kroatische Sender HRT berichtet, wurde die schwer verletzte Person ins Allgemeine Krankenhaus in Pula gebracht. Die Polizei sperrte den Unfallort ab und hat gemeinsam mit weiteren Dienststellen die Ermittlungen aufgenommen.

Hohe Geschwindigkeit als mögliche Unfallursache

Nach Angaben der örtlichen Hafenbehörde dürfte das Boot mit einer Geschwindigkeit von etwa 50 km/h unterwegs gewesen sein. Die Unfallursache ist noch unklar, doch die Behörden schließen einen Zusammenhang mit Bauarbeiten am Wellenbrecher aus. Dieser Bereich war laut Behörden zusätzlich beleuchtet.

Die Verletzungen der überlebenden Person sind laut Krankenhausangaben schwer: Kopf, Brust und Bauch sind betroffen. Die Person war nach dem Unfall zwar bei Bewusstsein, aber desorientiert und konnte sich an den Vorfall nicht erinnern.

Polizei ermittelt weiterhin

Die Polizei arbeitet weiterhin an der Aufklärung des Unfalls. Die Ermittlungen erfolgen in Zusammenarbeit mit weiteren Fachstellen und der Staatsanwaltschaft. Weitere Informationen werden nach Abschluss der Untersuchungen erwartet.

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