Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands im Test

Mit Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands hat Ubisoft neben For Honor den großen Hoffnungsträger für 2017 auf den Markt gebracht.
Mit Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands ist es gelungen, die Stärken vergangener Ubisoft-Titel wie zum Beispiel Far Cry oder Watch Dogs zu kombinieren um einen raffiniertes Third-Person Open-World-Spiel auf die Beine zu stellen. Wir haben Ghost Recon Wildlands auf der PS4 getestet. 

Ubisoft entführt uns diesmal in das wunderschöne, gebirgige Bolivien. Das wird vom bösen Drogen-Kartell Santa Blanca kontrolliert und will natürlich befreit werden. Man führt eine US-Spezialeinheit an, die sich Schritt für Schritt nach oben arbeiten muss, um den Oberboss El Sueno in die Finger zu bekommen.

Das Spiel zeigt sich von Beginn an extrem detailverliebt. Das beginnt schon dabei, sich seinen eigenen personalisierten Charakter zu erstellen. Von Tattoos, Sonnenbrillen, die Art des Rucksacks, es ist alles mit dabei, was das Spezialeinheiten-Herz begehrt. Während des Spiels kann man sich auch neue Kleidungsgegenstände erspielen und diese jederzeit wechseln.

Intelligente Computer-KI

In den Wildlands ist man aber nicht auf sich alleine gestellt, stets an unserer Seite kämpft unser treuer Trupp aus drei Leuten. Diese können entweder vom Computer gesteuert werden, oder was natürlich viel mehr Spaß macht, im Koop-Modus mit Freunden. Aber auch die CPU-Kameraden kann man mit gezielten Befehlen sehr sinnvoll einsetzen.

Weil sozial mehr Spaß macht!

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Die Welt erscheint riesig und sieht unheimlich toll aus. Von kleinen Dörfern, über größere Städte, riesige Plantagen, es ist alles dabei. Auch die Dynamik passt, es laufen und fahren relativ viele Zivilisten herum. Ständig entdeckt man neue Orte und hat auch unzählige Nebenmissionen zur Wahl, um schneller hochzuleveln.

Waffen beliebig anpassbar

Wie schon in anderen Ubisoft-Titeln ergattert man Fertigkeitspunkte und kann diese auf einen persönlich zugeschnitten hochleveln. Zu Beginn ist empfiehlt sich ein ausgewogenes Level-up, um seinem Charakter einmal mit den grundlegenden Basics auszustatten. Man sollte auch immer Ausschau nach Waffenkisten halten, in diesen befinden sich nicht nur neue Kanonen, sondern oftmals auch Ausrüstungsgegenstände.

Ähnlich dem Kleidungs-Menü kann man nämlich jede Waffe auch beliebig anpassen. Die Art des Visiers, welchen Abzug man lieber hat, Schalldämpfer oder nicht, alles liegt in der eigenen Hand. Zum Beispiel verursacht man ohne Schalldämpfer mehr Schaden, ist aber natürlich auch sofort auffälliger.

Sneaking oder Bulldozer?

Man kann das Spiel auf verschiedene Arten angehen. Taktisches Sneaking oder die Bulldozer-Variante, es gibt immer einen Weg. Von Watch Dogs 2 hat man zum Beispiel die Drohne übernommen, mit der man das Gebiet nach Gegnern scannen kann, eigentlich fast schon muss. Toll ist auch der sogenannte Synchronschuss: Wenn man zwei Gegner unauffällig ausschalten möchte, markiert man den einen Bösewicht, den ein Kollege killen soll, sobald man selbst abdrückt, erledigt auch das Teammitglied den Job.



Die Steuerung ist zunächst ein wenig gewöhnungsbedürftig, allerdings spielt sie alle Stücke, wenn man sie erst einmal beherrscht. Schon die ersten Stunden für diesen Test haben uns begeistert, das Spiel hat einen unglaublichen Suchtfaktor. Sobald man eine Mission abgeschlossen hat, poppen drei neue Ziel auf. Schritt für Schritt tastet man sich an die Mächtigen des Santa Blanca-Kartells heran und wird immer mächtiger. Nach einiger Zeit unterstützen einen auch die Rebellen zum Beispiel mit hilfreichen Ablenkungsmanövern.

Ein Pflichtspiel!

Alles in allem erfüllt Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands alle Wünsche an ein gelungenes Game. Optisch ist es rund und unheimlich detailgetreu, mit Kleidungs- und Waffen-Features kann man sich stundenlang beschäftigen. Die Story passt, Ubisoft hat zudem die Stärken vorheriger Spiele zu einem genialen Third-Person-Taktik-Shooter in einer grenzenlosen Open-World verpackt. Ganz klar ein Pflichtkauf! 

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