"Top Gun"-Komponist Faltermeyer: "Tom Cruise ist ein Maniac"

"Beverly Hills Cop", "Feuer und Eis" und eben "Top Gun": "Ich habe ja in meiner Vergangenheit nie sehr viele Filme gemacht, aber es waren dann immer sehr wichtige Filme", erzählt Harold Faltermeyer im "Heute"-Interview.
"Beverly Hills Cop", "Feuer und Eis" und eben "Top Gun": "Ich habe ja in meiner Vergangenheit nie sehr viele Filme gemacht, aber es waren dann immer sehr wichtige Filme", erzählt Harold Faltermeyer im "Heute"-Interview.Starpix / picturedesk.com
Die legendäre Titelmelodie von Harold Faltermayer fehlt auch in "Top Gun: Maverick" nicht. Zum Kinostart traf "Heute" den Komponisten zum Talk.

Stolze 36 Jahre nach dem Original kehrt "Top Gun" mit einem zweiten Film auf die große Kinoleinwand zurück. Für den Soundtrack ist wie beim Vorgängerfilm Harold Faltermeyer verantwortlich, dieses Mal mit Unterstützung von Hans Zimmer. Im "Heute"-Talk spricht der 69-Jährige über das Erlebnis, wieder mit Tom Cruise zu arbeiten, über uralte Synthesizer und jahrelange Corona-Verzögerungen. 

"Ich war ja mit dem Soundtrack schon 2019 fertig, und dann war es ein endloser Marathon, bis er jetzt endlich rauskommen konnte", erzählt der gebürtige Münchner. Eigentlich hätte der "Top Gun: Maverick" bereits im Vorjahr in die Kinos kommen sollen, doch Corona verhinderte einen Start. Doch das "Top Gun Theme", für das er 1986 einen Grammy bekam (Video weiter unten im Artikel), ist auch heute noch allgegenwärtig.

"Tom Cruise hatte bei meiner Musik ganz große Augen"

"Er hatte bei meiner Musik ganz große Augen, als ich nachts um drei Uhr ein Demo gemacht habe", erinnert sich Faltermeyer an die Ur-Version der Melodie 1985. "Und vor ein paar Jahren hat Tom Cruise mir gebeichtet, dass er diese Kassette immer noch hat und es an jedem 4. Juli laut abspielt", schmunzelt Faltermayer.

Für den Soundtrack zu "Top Gun: Maverick" stöberte der Hitproduzent in seinen Archiven. "Wir wussten, dass wir einiges aus dem alten Film ziehen werden. Also jetzt nicht einfach reinschneiden, aber wir haben die alten Daten genommen und mit neuen Elementen versehen. Ich konnte die Daten aus uralten Synthesizern ziehen und neue Musik darauf aufbauen."

"Er ist ein Maniac"

Wieder mit Tom Cruise zu arbeiten, war ein Erlebnis. "Er ist ja ein Maniac. Er fliegt ja die meisten Szenen auch selbst. Das ist vollkommen verrückt. Ich habe den Regisseur [Joseph Kosinski, Anm. d. Red.] einmal gefragt, was geschehen würde, wenn dem etwas passiert. Alleine schon versicherungstechnisch. Und er hat nur geantwortet, dass Tom auch für diesen Fall vorgesorgt hätte…"

Dass der 59-Jährige hier wieder alle Stunts selber gemacht hat, lässt den Film noch beeindruckender erscheinen:

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