Welt

Tornado in Mexiko sorgt für Tote und Zerstörung

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:36

Schwere Unwetter halten seit dem Wochenende den Norden Mexikos und die US-Bundesstaaten Texas und Oklahoma in Atem. Mindestens 18 Menschen sind bisher ums Leben gekommen, 229 weitere wurden verletzt. Das mexikanische Innenministerium hat den Notstand ausgerufen.

Mindestens 18 Tote, viele Verletzte, zerstörte Häuser, durch die Luft gewirbelte Autos: Ein heftiger Tornado ist über die mexikanische Grenzstadt Ciudad Acuña hinweggefegt. Rettungskräfte durchkämmten die Trümmer nach Opfern. Rund 300 Verletzte wurden in Krankenhäusern behandelt, 750 Häuser sind zerstört, wie ein Sprecher der Stadtverwaltung sagte. Die Rettungsarbeiten dauern noch an.

Der Wirbelsturm ist um etwa 6.40 Uhr Ortszeit über die Stadt gefegt. "Für diejenigen, deren Häuser schwer beschädigt wurden, haben wir Notunterkünfte eingerichtet", teilte Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto mit. Er kündigte an, im Laufe des Nachmittags mit Vertretern seines Kabinetts in das Katastrophengebiet zu reisen.

Schwere Überschwemmungen in Texas

Auf der anderen Seite der mexikanischen Grenze machte ein Schlechtwettergebiet mit Tornados, Überschwemmungen und heftigem Regen den Menschen zu schaffen. In Austin, der Hauptstadt von Texas, trat der Blanco Ricer über die Ufer. Es wurden nach einer Flutwelle zwölf Menschen vermisst, mindestens 2000 Bürger mussten ihre Wohnungen wegen Hochwassers verlassen. Fünf Todesfälle wurden dem Unwetter zugeschrieben, wie die Zeitung "USA Today" am Montag berichtete. Auch in der Nähe von Dallas trat ein Fluss über die Ufer.

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