Tote bei Razzia gegen IS-Terrorzelle in der Türkei

Bei einer Razzia gegen eine mutmaßliche Terrorzelle der Extremistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) sind in der Türkei mindestens neun Menschen getötet worden. Im Zuge einer Hausdruchsuchung in der überwiegend kurdischen Stadt Diyarbakir kam es zu einem Schusswechsel.

Bei einer Razzia gegen eine mutmaßliche Terrorzelle der Extremistenmiliz sind in der Türkei mindestens neun Menschen getötet worden. Im Zuge einer Hausdruchsuchung in der überwiegend kurdischen Stadt Diyarbakir kam es zu einem Schusswechsel.

Spezialeinheiten der türkischen Polizei führten am frühen Montagmorgen mehrere Hausdruchsuchungen bei Terrorverdächtigen in der südöstlichen Stadt Diyarbakir durch. Dabei kam es zu einem Schusswechsel mit IS-Anhängern. Anwohner berichteten gegenüber türkischen Medien von Schüssen und Explosionen, die zu hören waren.

Bei der Schießerei wurden laut Polizeiangaben sieben mutmaßliche IS-Terroristen und zwei Beamte getötet. Am Nachmittag führten die türkischen Behörden im Stadtviertel weiträumige Hausdruchsuchungen durch. Laut Polizei wird befürchtet, dass sich noch weitere IS-Kämpfer in der Gegend versteckt halten könnten.

Eine knappe Woche vor den Neuwahlen in der Türkei ist die Lage im Land äußerst angespannt. Neben dem Wiederaufflammen der Gewalt zwischen der türkischen Staatsmacht und der kurdischen PKK sorgen auch blutige Bombenanschläge der IS-Terrormiliz immer wieder für Leid.

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