Totes Baby in Airport-Klo: Mutter nicht schuldfähig

Bild: Flughafen Wien

Jene Nigerianerin, der vorgeworfen wird, ihr Neugeborenes nach der Geburt in der Flughafen-Toilette gleich dort im Mistkübel "entsorgt" zu haben, ist nicht schuldfähig. Das Verfahren gegen die 27-Jährige wurde eingestellt.

Jene Nigerianerin, der vorgeworfen wird, ihr Neugeborenes nach der Geburt in der Flughafen-Toilette gleich dort im Mistkübel "entsorgt" zu haben, ist nicht schuldfähig. Das Verfahren gegen die 27-Jährige wurde eingestellt.

Die Frau wurde beschuldigt, am 10. November ihr Baby in einer Flughafentoilette am Wiener Flughafen Schwechat auf die Welt gebracht und anschließend in einem Mistkübel zurückgelassen zu haben. Das Neugeborene starb wenig später im Spital.

Gutachten

Die Frau saß nach der Tat in U-Haft, wurde am 24. November gegen Kaution freigelassen. Ein Gutachten stellte nun fest, dass sie wegen der Geburt zum Zeitpunkt der Tat unzurechnungsfähig war. Daher ist sie nicht schuldfähig. Das Verfahren wird eingestellt, die Kaution von 5.000 Euro erhält sie zurück.

Die in Minsk lebende nigerianische Medizin-Studentin war auf dem Weg zu einem Kongress in die USA. Dorthin will sie nun auch weiterreisen.

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