Fussball

Tottenham kämpft um Chance, gegen Rapid zu spielen

Am "grünen Tisch" entschied die UEFA, dass Rapid im Europacup auf Vitesse Arnheim, nicht auf Tottenham trifft. Die Spurs wollen es nicht wahrhaben.
Erich Elsigan
21.12.2021, 20:16

Rapid überwintert europäisch, trifft am 17. und 24. Februar im Conference-League-Play-off auf Vitesse Arnheim. Oder doch nicht? Auch Tottenham spekuliert noch, Gegner der Hütteldorfer zu werden. Das hat folgenden Hintergrund:

In der Conference League musste die für 9. Dezember angesetzte Partie zwischen den Spurs und Spitzenreiter Rennes wegen zahlreicher Coronavirus-Fälle auf Seiten der Londoner abgesagt werden. Weil kein Nachholtermin gefunden werden konnte, entschied die UEFA am Montag, das Spiel mit 3:0 für die Franzosen zu werten. Für Gruppe H bedeutete das, dass neben Rennes Vitesse Arnheim aufsteigt, Tottenham als Dritter draußen ist.

Das lassen die Briten aber nicht auf sich sitzen. Laut Trainer Antonio Conte überlegt der Verein einen Einspruch. "Für mich, den Klub und die Fans ist das eine unglaubliche und unfaire Entscheidung. Wir haben es verdient, um den Aufstieg auf dem Platz zu spielen. Ich bin von der UEFA sehr enttäuscht", ärgerte sich der Italiener am Dienstag.

Feldhofer: "Wir sind nicht Favorit"

Rapid könnte also doch noch auf Tottenham treffen. Über Arnheim meinte Coach Ferdinand Feldhofer zuletzt: "Wir werden nicht als Favorit ins Play-off gehen. Trotzdem ist unser Ziel der Aufstieg. Gegen niederländische Klubs gab es in jüngerer Vergangenheit ja schon einige positive Ergebnisse für Österreich. Für Rapid vor einigen Jahren gegen Ajax, für mich persönlich im Vorjahr mit zwei Siegen als WAC-Trainer gegen Feyenoord. Vitesse ist in der Liga vor allem auswärts eine Macht und wer auf internationaler Bühne Tottenham besiegt, muss sehr viel Qualität haben. Wir werden Vitesse sehr genau analysieren und weiter intensiv beobachten."

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