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Touristen sollen bei US-Besuch ihre Passwörter preis...

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:03

Wer in Zukunft in die USA einreisen will, der könnte schon bald die Passwörter für seine sozialen Netzwerke und Online-Dienste nennen müssen. Dies machte Heimatschutzminister John Kelly am Dienstag (Ortszeit) als "Gedankenspiel" in einer Anhörung deutlich: "s könnte sein, dass wir an ihre sozialen Medien heranwollen - mit den Passwörtern. Wenn sie wirklich in die USA wollten, würden sie kooperieren. Wenn nicht, Nächster bitte!"

Wer in Zukunft in die USA einreisen will, der könnte schon bald die Passwörter für seine sozialen Netzwerke und Online-Dienste nennen müssen. Dies machte Heimatschutzminister John Kelly am Dienstag (Ortszeit) als "Gedankenspiel" in einer Anhörung deutlich: "s könnte sein, dass wir an ihre sozialen Medien heranwollen – mit den Passwörtern. Wenn sie wirklich in die USA wollten, würden sie kooperieren. Wenn nicht, Nächster bitte!"

Kelly ging in seiner Anhörung davon aus, dass die US-Reisenden "freiwillig" kooperieren würden. Als Frage bei der Einreise schwebt ihm etwa vor: "Was für Webseiten besuchen Sie? Geben Sie uns das Passwort." Solche Abfragen, auf freiwilliger Basis, wurden unter dem Ex-Präsidenten Barack Obama beschlossen und finden sich seit Dezember 2016 auf Einreiseanträgen von Österreichern.

Unter Donald Trump könnte dieses Prozedere zum Zweck der Maßnahmen gegen "mögliche Bedrohungen". Datenschützer schlagen Alarm - schon bisher ist nicht klar, wie lange von Einreisenden angegebene Daten gespeichert und in welcher Form sie weiterverwendet werden.

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