Trackmania Turbo im Test: Es fliegt, es fliegt ein Auto

Mit Trackmania Turbo wirft Ubisoft einen waschechten Arcade-Racer auf PC, PS4 und Xbox One. Er überrascht auch Simulations-Rennfahrer.
Eigentlich bin ich ein Fan von Simulationen wie Gran Turismo, aber als ich Trailer für Trackmania Turbo sah wurde ich neugierig. Und nach dem ersten Blick am Wochenende ist klar, ich werde noch viel Zeit für dieses Spiel aufwenden, denn es gibt soviel zu entdecken und es macht viel Spaß.

Das Spielkonzept ist von vorne bis hinten durchdacht und lustig. Beispielsweise dachte ich beim ersten Rennen, als das Startsignal ertönte, ich habe die falsche Sprache eingestellt. Aber der Countdown erfolgt jedes Mal in einer anderen Sprache, von Deutsch über Russisch bis Französisch.

Abwechslungsreiche Strecken

Und ab dem Startschuss, manchmal wird das Auto einfach von einem Hubschrauber in luftiger Höhe losgelassen, heißt es, wer vom Gas geht verliert. Hier wird die Bremse nur kurz vor der Kurve angetippt und das Auto im Drift um die Ecke gezwungen. Der Schwierigkeitsgrad ist durchaus hoch. Jede noch so kleine Berührung der Streckenbegrenzung oder andere Fahrfehler werden beinhart bestraft.

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Ebenfalls beeindruckend: Es gibt keine "unsichtbaren" Mauern. Wer von der Strecke abfliegt, landet auch irgendwo in der Wildnis oder im Wasser. Es gibt rund 200 Strecken, wem das zu wenig ist, kann sich auch selbst eine im Editor bauen. Diese sind höchst spektakulär mit Sprüngen und Loopings.

Hohes Niveau gefragt

Um eine Goldmedaille zu erreichen sind aber so gut wie immer mehrere Fahrten notwendig, der Schwierigkeitsgrad ist nicht gerade niedrig angesetzt. Der Ansporn ist aber groß, denn die Rangliste für jede Strecke ist in Platzierung am Kontinent, Land und Bundesland aufgeteilt. Da war es schon schön, als ich Strecke 15 mit der achtbesten Wiener Zeit aufgestellt habe. Na gut, viele haben auch noch nicht gespielt.



Positiv: Als eines der wenigen Konsolenspiele der heutigen Zeit verfügt es noch über einen Splitscreenmodus für bis zu vier Personen. Außerdem gibt es einen Koop-Modus. Zwei Spieler steuern dasselbe Auto, ihre Eingaben am Controller werden jeweils zu 50 Prozent übernommen. Die Grafik ist zwar nicht ganz auf der Höhe, die vermittelte Geschwindigkeit und die Steuerung dafür sind top. Arcade-Racer-Fans können bedenkenlos zugreifen. Trackmania Turbo macht einfach Spaß, ein exzellent umgesetzter Racer in der jede kleinste Steuerbewegung zählt. (pip)

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