Über 40 Menschen tot

Tragödie in Bar – Familien suchen nach ihren Liebsten

Nach dem schrecklichen Brand zu Silvester in Crans-Montana herrscht bei vielen Eltern und Angehörigen große Verzweiflung.
Newsdesk Heute
01.01.2026, 20:39
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Mindestens 40 Menschen sind bei dem verheerenden Feuer ums Leben gekommen. Über 100 weitere wurden verletzt, viele davon schwer. Das gaben die Behörden am Donnerstagabend bekannt. Wie 20min.ch berichtet, ist die Lage für die Familien kaum zu ertragen.

Bundespräsident Parmelin erklärte bei einer Pressekonferenz: "Viele Eltern wissen nicht, was mit ihren Kindern ist." Da zahlreiche Opfer und Überlebende schwere Verbrennungen erlitten haben, ist die Identifizierung äußerst schwierig. Es werde noch einige Zeit dauern, bis alle Namen feststehen.

Vor allem junge Menschen betroffen

Viele der Opfer waren jung und wollten den Jahreswechsel feiern. Das Universitätsklinikum Lausanne bestätigt: "Es handelt sich um junge Patienten. Im Durchschnitt sind sie zwischen 16 und 26 Jahre alt", so die Klinikdirektorin gegenüber "24 Heures".

In den sozialen Netzwerken suchen Angehörige und Freunde verzweifelt nach Vermissten. In einer Nachricht heißt es etwa: "Meine 15-jährige Schwester wird vermisst. Wir haben seit dem Brand in der Bar in Crans-Montana nichts mehr von ihr gehört." Die Schwester war mit drei Freunden unterwegs, auch diese werden vermisst. Die Familie bittet um Hinweise und Unterstützung.

Auch ein junger Mann wird seit dem Feuer gesucht. "Wenn du ihn nach 1.30 Uhr gesehen hast oder weißt, wohin er gebracht wurde, melde dich bitte. Drei seiner Freunde sind ebenfalls verschwunden", bittet eine Angehörige in einem Beitrag.

Eine junge Frau sucht nach ihrer Schwester und beschreibt deren Kleidung: "Als sie wegging, trug sie kniehohe Lederstiefel, ein schwarzes glitzerndes Kleid, einen schwarzen Mantel, lockige Haare und Perlenohrringe. Falls du sie gesehen hast, bemerkt hast oder weißt, ob sie von den Rettungskräften versorgt wurde oder mit anderen weggegangen ist, schreib uns bitte eine Nachricht."

Um die Identifizierung der Opfer zu beschleunigen und den Familien endlich Gewissheit zu geben, werden laut Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud große Ressourcen eingesetzt. Staatsratspräsident Matthias Reynard betonte: "Es ist ein ganz furchtbarer Moment für die Angehörigen." Die Ungewissheit sei kaum auszuhalten, aber die Untersuchungen brauchen Zeit. Die Identifizierung bleibe schwierig.

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