Rettung kam zu spät

Tragödie: Mann stirbt 1.300 Meter tief in Berg

Bei einer geführten Höhlentour in Deutschland erlitt ein Mann einen medizinischen Notfall. Er starb 1300 Meter tief im Berg.
Newsdesk Heute
02.05.2026, 07:02
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Ein tragischer Unfall hat sich am Freitag in der Falkensteiner Höhle auf der Schwäbischen Alb ereignet. Während einer geführten Gruppentour erlitt ein Teilnehmer tief in der Höhle einen medizinischen Notfall.

Die Gruppe bestand laut Polizei insgesamt aus acht Personen, darunter ein Höhlenführer. Der betroffene Mann verstarb noch vor Ort, etwa 1300 Meter tief im Inneren der Höhle.

Die restlichen Teilnehmer konnten die Höhle im deutschen Landkreis Reutlingen nach dem Notfall eigenständig und unverletzt verlassen.

Über 100 Einsatzkräfte im Einsatz

Aufgrund des schwierigen Terrains gestaltete sich die Bergung des Verstorbenen äußerst aufwendig. Mehr als 100 Einsatzkräfte von Bergwacht, Höhenrettern, Feuerwehr, Polizei und weiteren Rettungsdiensten waren vor Ort im Einsatz.

Höhle nur mit Genehmigung begehbar

Die Falkensteiner Höhle liegt in Baden-Württemberg zwischen Grabenstetten und Bad Urach. Die Erkundung der Höhle gilt als nicht ungefährlich. Lediglich die ersten 20 Meter können bei anhaltend trockenem Wetter mit Helm und Taschenlampe begangen werden. Wer tiefer vordringen will, benötigt einen Führer oder eine Genehmigung.

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