Die WM-Medaillen sind vergeben, im Weltcup stehen allerdings noch eine ganze Reihe an Entscheidungen aus. Bis Mitte März tourt deshalb der Ski-Zirkus noch durch Europa, die Männer machen sogar noch einen Abstecher in die USA.
Bei den Damen stehen noch drei Weltcup-Abfahrten auf dem Programm, könnte sich die Italienerin Sofia Goggia bereits am Samstag in Crans-Montana die kleine Kristallkugel sichern. Doch hinter dem Speed-Spektakel im WM-Ort von 2027 steht ein großes Fragezeichen. Neuerlich drohen die warmen Wetterbedingungen zum Spielverderber zu werden.
Plusgrade und Sonnenschein haben der Piste deutlich zugesetzt, deshalb musste das erste von zwei geplanten Trainings am Donnerstag abgesagt werden. Nun hoffen die Organisatoren auf kalte Temperaturen über Nacht, um am Freitag das obligatorische Training abhalten zu können. In der Mannschaftsführersitzung am Donnerstagnachmittag (17 Uhr) könnte bereits ein Alternativplan entwickelt werden.
Denn klar ist: Ohne Training kann die Abfahrt am Samstag nicht über die Bühne gehen. Ein Training auf der gesamten Strecke ist zwingend vorgeschrieben. Neben der Abfahrt am Samstag ist auch ein Super-G am Sonntag angesetzt.