Tränen-Theater wegen Burg-Betrug

Am dritten Prozesstag schilderte Ex-Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann, wie ihn die angeklagte ehemalige Geschäftsführerin Silvia Stantejsky um seine Honorare brachte.
Im dritten, aber nicht letzten Akt des Burgtheater-Krimis flossen am Dienstag am Wiener Landesgericht Tränen: Ex-Direktor Matthias Hartmann schilderte, wie die Angeklagte Silvia Stantejsky seine Honorare in Höhe von 163.000 Euro verschwinden ließ. Die schluchzte daraufhin lauthals: "Es tut mir leid." Die ehemalige kaufmännische Burg-Leiterin gab zu, Hartmanns Honorare in ihrer Wohnung gebunkert und sich davon bedient zu haben.

Er hingegen glaubte, das Geld würde in einem "Safe im Burgtheater verwahrt" werden, und erklärte: "Ich würde nie einer Privatperson mein Geld anvertrauen." Als Stantejsky entlassen wurde, habe er sie gefragt, wie er nun an sein restliches Geld komme. Da habe ihm die 64-Jährige "offenbart, dass dieses Geld nicht im Burgtheater ist" und sie es veruntreut hätte. Der Prozess wurde vertagt. Es gilt die Unschuldsvermutung.



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