Trauriges Protokoll! So starb Mäderl (4) beim Rodeln

Für das Kleinkind kam jede Hilfe zu spät. Archivbild.
Für das Kleinkind kam jede Hilfe zu spät. Archivbild.Matthias Bein / dpa / picturedesk.com
Der Schock sitzt tief in Schladming. Ein 4-jähriges Mädchen kam am Freitag bei einem schweren Rodelunfall ums Leben.

Der tödliche Zwischenfall ereignete sich, wie berichtet, gegen 16.15 Uhr am Freitag. Das Kind aus dem Bezirk Gänserndorf-Niederösterreich war während einer Rodelfahrt auf der Rodelbahn des Schigebietes Hochwurzen aus ungeklärter Ursache alleine mit einer Rodel in Bewegung geraten. Nun hat die Polizei weitere Details zum Unfall bekannt gegeben.

Gemeinsam mit ihren beiden Eltern und dem Großvater war die Vierjährige in den Nachmittagsstunden beim Rodeln. Offenbar um zu deren Ferienhaus zu gelangen, verließ die niederösterreichische Familie aus dem Bezirk Gänserndorf die Rodelbahn auf etwa 1.330m Seehöhe. In der Folge fuhren die Personen rund 300 Meter über die Skipiste (Nr. 34) talwärts, um unterhalb des Kreuzungsbereiches mit der Skipiste Nr. 31 (FIS-Abfahrt) am Pistenrand zusammen zu warten. Aus noch nicht geklärter Ursache geriet die Rodel dort samt der Vierjährigen unbemerkt in Bewegung.

Erste Hilfe geleistet

In der Folge rutschte das mit ordnungsgemäßer Ausrüstung (Helm, Skibrille, Skihose/-jacke, Winterschuhe, Handschuhe) bekleidete Mädchen rund 180 Meter über eine steile und zum Teil gefrorene Wiese. Am Ende dieser stürzte das Kleinkind rund 15 Meter über eine bewaldete Böschung und einen Forstweg. Der nacheilende Vater und ein alarmierter Notarzt leisteten sofort Erste Hilfe. Das Kind wurde in der Folge vom Notarzt in die Diakonissen-Klinik-Schladming eingeliefert, wo die Vierjährige letztlich ihren schweren Verletzungen erlag.

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