Kreuzbandrisse zählen zu den häufigsten und folgenschwersten Knieverletzungen. Sie entstehen durch plötzliche Beuge-Dreh-Bewegungen, die das Gelenk instabil machen.
Muss operiert werden, wird das Kreuzband durch eine körpereigene Sehne ersetzt. Dabei werden Knochenkanäle angelegt, in die das Band eingezogen und fixiert wird. Dauer der Heilung: sechs bis zwölf Monate. Eine neue OP-Methode bietet jetzt zwei ganz entscheidende Vorteile:
Das Kreuzband bleibt erhalten.
Nach bereits drei Monaten kann wieder trainiert werden.
Bei dem Eingriff wird das Band dort angenäht, wo es ausgerissen ist, dann mit einer inneren Schienung stabilisiert. Natürliche Nervenenden bleiben erhalten, was sich positiv auf Koordination, Gelenksmechanik und Muskulatur auswirkt. Außerdem fallen die Schmerzen durch die Sehnenentnahme weg. Die Abnützung des Gelenksknorpels ist geringer.