Petra Laszlo, jene Kamerafrau, die mit ihrem Tritt gegen den syrischen Flüchtling Osama Abdul Mohsen traurige Berühmtheit erlangt hat, plant nun, ihr Opfer zu verklagen. In einem Interview mit der russischen Zeitung "Izvestia" erklärt sie, dass die Änderung seiner Aussage der Grund dafür ist.
Petra Laszlo, jene Kamerafrau, die mit ihrem Tritt gegen den syrischen Flüchtling Osama Abdul Mohsen traurige Berühmtheit erlangt hat, plant nun, ihr Opfer zu verklagen. In einem Interview mit der russischen Zeitung "Izvestia" erklärt sie, dass die Änderung seiner Aussage der Grund dafür ist.
"Er hat seine Aussage geändert, ursprünglich hat er die Polizei für seinen Sturz verantwortlich gemacht", sagt Laszlo, die nun gemeinsam mit ihrem Ehemann gegen den von ihr zu Fall gebrachten Syrer vor Gericht ziehen will.
Auch Facebook will sie klagen, da dort trotz wiederholter Aufforderungen Seiten, die Drohungen gegen die Kamerafrau beinhalten, nicht entfernt worden sind.
Laszlo hatte am 8. September in der Nähe des ungarischen Flüchtlingslagers Roszke dem syrischen Flüchtling Osama Abdul Mohsen, der seinen Sohn Zaid am Arm trug, ein Bein gestellt und ihn so zu Fall gebracht. Videos der Aktion haben weltweit für Empörung gesorgt.