So verrückt ist Ubisofts neues Motorrad-Game

Schnelle Bikes, waghalsige Stunts und spektakuläre Bruchlandungen: Trials ist zurück und verspricht viel Benzin-Action.

Können Sie sich noch an die Motorrad-Spiele im Internet-Browser erinnern? Man musste ein Bike über eine 2D-Strecke mit Hügeln und Tälern steuern – dabei beschleunigte man mit der Leertaste und kontrollierte die Neigung des Fahrers in der Luft mit den Pfeiltasten.

Der Entwickler RedLynx hat aus diesem genial einfachen Physik-Rennspiel-Prinzip eine erfolgreiche Game-Reihe aufgebaut: Trials, seit 2011 Teil der Ubisoft-Familie. Der neueste Ableger, Trials Rising, suhlt sich förmlich in seiner Absurdität und verspricht hochkarätigen Arcade-Spaß. "Heute" konnte bereits drei Stunden spielen.

Einfacher Start

Ganz ehrlich: Trials war noch nie ein sonderlich komplexes Spiel und das ändert sich auch in Rising nicht – zum Glück! Denn hier gilt das Motto "einfach zu lernen, schwer zu meistern". Der Spielbeginn ist eher gemütlich. Mit mehreren Anläufen sollten auch Anfänger mit ständig gedrückter Gas-Taste und ein bisschen Geschick das Ende jeder Strecke erreichen.

Das bleibt aber nicht lange so. Trotz der simplen Spielmechanik muss die ausgeklügelte Physik früher oder später beachtet werden, um nicht nach spektakulären Sprüngen in den Boden zu donnern.

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Damit es nicht an Abwechslung mangelt, führt die Reise über den gesamten Globus. Zunächst ist man nur in Nordamerika unterwegs, später gesellen sich Renn-Events in Europa, Asien und weiteren Kontinenten hinzu. Dabei führt die Karriere von staubigen Canyons über moderne Städte bis in ein Filmstudio, in dem man durch verschiedene Kulissen brettert.

Bruchpilot

Selbst wenn man bereits geübt ist, sind spätere Levels eine echte Herausforderung. Zum Glück kann man nach jeder Bruchlandung sofort zum letzten Speicherpunkt oder dem Anfang des Levels springen – und das ohne Ladezeiten. Besonders bei Wettrennen, in denen es um jede Sekunde geht, ist das enorm praktisch.

Die Entwickler erkaufen sich das aber mit Grafik, die zwar schön gemacht, aber nicht komplett zeitgemäß ist. Dennoch beeindrucken die Strecken, was hauptsächlich an den extremen Szenarien liegt, etwa dem Hang des Mount Everest inmitten eines Schneesturms oder das Innere (und äußere) eines Transportflugzeugs.

Lootboxen

Weniger kompetitiv geht es im Tandem zur Sache, einem neuen lokalen Mehrspielermodus. Zwei Fahrer sind zu je 50 Prozent für Beschleunigung und Balance des Motorrads verantwortlich. Es wird ungleich schwerer, enge Kurven, große Sprünge und weitere Hindernisse zu überwinden.

Im Jahr 2019 muss natürlich auch Trials Lootboxen enthalten. Nach jedem Levelaufstieg gibt es eine gratis, enthalten sind kosmetische Items wie Kleidung für den Fahrer sowie Teile für die Motorräder, darunter etwa Reifen. Wie gut die Balance zwischen Belohnung und Mikrotransaktions-"Motivation" gehalten wird, muss sich erst zeigen. Hier heißt es auf die fertige Version warten.

Ersteindruck

Eigentlich ist eh klar, was man von einem Trials erwarten kann: abgedrehte Stunts, einen knackigen Schwierigkeitsgrad und vielfältige Schauplätze. Auf all diesen Gebieten feuert Trials Rising aus allen Zylindern. Einzig die Lootboxen könnten ein Problem werden, sollte die Balance zu sehr in die falsche Richtung kippen. Wir lassen schon einmal die Motoren warmlaufen – hier rast ein echtes Highlight auf uns zu.

Trials Rising erscheint am 26. Februar für PlayStation 4, Xbox One, Windows-PC und Nintendo Switch.

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