Trockene Hände: So wird die Haut wieder zart

Gegen trockene Hände hilft derzeit nur noch: cremen, cremen, cremen.
Gegen trockene Hände hilft derzeit nur noch: cremen, cremen, cremen.Bild: iStock
Das regelmäßige Waschen und Desinfizieren der Hände schadet unserer Haut. Deshalb verraten wir euch, wie ihr sie jetzt richtig pflegt und welche Creme die beste ist.
Nie war Händewaschen so wichtig, wie in Zeiten der Corona-Pandemie. Um uns und unsere Mitmenschen zu schützen, müssen wir nicht nur häufiger, sondern auch länger die Hände waschen und sie desinfizieren. Doch das wiederum strapaziert die Haut.

Denn die Wasch-Tenside der Seife und auch Desinfektionsmittel greifen die natürliche Hautbarriere an. Sie erhöhen kurzzeitig den natürlichen pH-Wert der Haut, was den sogenannten Säureschutzmantel durchlässiger macht. Natürliche Fette, Feuchtigkeitsfaktoren und andere wichtige Bausteine der Haut wie zum Beispiel Ceramide waschen sich aus. Die Haut wird trocken, spannt, juckt und entzündet sich im schlimmsten Fall. Entstehen nach einer gewissen Zeit sogar kleine Risse auf der Oberfläche, wird die Haut anfälliger für schädliche Einflüsse von außen. Krankheitserreger, Allergene und Chemikalien haben dann ein leichteres Spiel.

Doch was können wir dagegen tun? Auf das regelmäßige Waschen und Desinfizieren der Hände sollte auf keinen Fall verzichtet werden. Die Lösung: Mit der richtigen Pflege kann man schmerzhafte Hautprobleme wieder in den Griff bekommen. Wir verraten, welche Handcremes dabei helfen:

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"So oft eincremen wie möglich!"



Die Faustregel von Hautärztin Dr. Sabine Schwarz aus dem Hautzentrum Wien gegen trockene Hände: "Unbedingt nach jedem Waschen die Hände sofort pflegen. Und auch sonst so oft eincremen wie möglich!" Doch welche Handcreme ist wirklich empfehlenswert? Öko-Testhat die Antwort und warnt vor Produkten mit bedenklichen Inhaltsstoffen wie etwa mineralölbasierte Fette und Wachse, synthetische Polymere oder auch den Duftstoff Lilial – der im Verdacht steht fortpflanzungsschädigend zu sein. Insgesamt wurden 50 Handcremes getestet. Wobei in erster Linie Bio-Kosmetikprodukte mit der Note "sehr gut" abgeschnitten haben. Eine Auswahl aus dem Vergleich von Öko-Test:



Handcreme kaufen: Darauf solltest du achten



Die Auswahl an Handcremes im Handel ist groß. Öko-Test hat deshalb Tipps, die den Einkauf vielleicht erleichtern können:

1. Meist ist Naturkosmetik die bessere Wahl: Problemstoffe wie PEG, Paraffine und Silikone dürfen Hersteller in entsprechend zertifizierter Kosmetik nicht einsetzen.

2. Lassen Sie Cremes mit "Butylphenyl Methylpropional" in der Zutatenliste im Regal stehen. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich der problematische Duftstoff Lilial.

3. Meiden Sie Handcremes auf denen mineralölbasierte Fette und Wachse wie Paraffinum liquidum oder Cera Microcristallina deklariert sind. Diese können mit MOAH verunreinigt sein.

4. Sie tun Ihnen und der Umwelt etwas Gutes, wenn Sie auf Handcremes verzichten, die synthetische Polymere enthalten. Diese erkennen Sie an folgenden Begriffen: Acrylat- und andere Co- und Crosspolymere, (Sodium) Carbomer, (Sodium) Polyacrylamid, Polyquaternium-10.

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