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Trotz Impf-Posse: Djokovic als Weltsportler nominiert

Das Jahr 2022 startete für Novak Djokovic mit einem Einwanderungs-Desaster in Australien. Nun könnte er allerdings zum Weltsportler gewählt werden. 
Heute Redaktion
02.02.2022, 14:40

Der ungeimpfte serbische Tennis-Star versuchte Anfang Jänner, mit einer medizinischen Ausnahmegenehmigung nach Australien einzureisen. Die Ausnahmegenehmigung stützte sich auf einen Positiv-Test, den Djokovic am 16. Dezember abgegeben haben soll. Ihm wurde jedoch die Einreise verweigert. Nachdem ein Gericht die Entscheidung zunächst aufhob, entzog Australiens Einwanderungsminister Alex Hawke dem Serben das Visum. Auch ein Bundesgericht bestätigte die Entscheidung. 

Djokovic musste Australien nur Stunden vor seinem Auftaktmatch bei den Australian Open verlassen, machte sich danach in Serbien rar, zeigte sich erst in den letzten Tagen wieder  vermehrt in der Öffentlichkeit. 

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Derweil berichteten serbische Medien von einer Strafanzeige wegen der vermeintlichen Fälschung von Djokovics positivem Corona-Test. Dieser soll erst am 26. Dezember erfolgt, allerdings vordatiert worden sein. 

Wird Djokovic der Weltsportler?

Trotz alledem hat der Noch-Weltranglisten-Erste im Tennis die Chance, in wenigen Wochen als Weltsportler ausgezeichnet zu werden. Der 34-Jährige findet sich auf der sechs Sportler umfassenden Shortlist für den Laureus World Sports Award in der Männer-Kategorie wieder. Die Preisverleihung ist für April 2022 geplant. 

Ebenfalls nominiert sind: Football-Ikone Tom Brady, Schwimmer Caeleb Dressel, Langstreckenläufer Eliud Kipchoge, Bayern-Torjäger Robert Lewandowski und Formel-1-Champion Max Verstappen. 

Djokovics Nominierung ist trotz aller Kontroversen sportlich mehr als nachvollziehbar. Der Tennis-Star gewann drei der vier Grand-Slam-Titel, verlor bei den US Open erst im Finale gegen Daniil Medwedew. 

Bei den Damen nominiert sind: Tennis-Ass Ashleigh Barty, Läuferin Allyson Felix, Schwimmerin Katie Ledecky, Schwimmerin Emma McKeon, Fußballerin Alexia Putellas und Sprinterin Elaine Thompson-Herah. In der Kategorie Mannschaft des Jahres wurden die argentinische Fußball-Nationalmannschaft, das Frauenfußballteam von Barcelona, die chinesischen Olympia-Wasserspringer, Europameister Italien, Formel-1-Konstrukteurweltmeister Mercedes und die Milwaukee Bucks nominiert. 

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