Trotz Impfung über 200 Patienten mit Corona im Spital

Corona-Intensivstation
Corona-IntensivstationHELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
In den Spitälern müssen nach wie vor vermehrt ungeimpfte Corona-Patienten behandelt werden. Auf den Intensivstationen sind 29 voll geimpft.

Zwar sinkt die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen, in den Spitälern ist die Lage aber weiterhin angespannt. Am Freitag wurden 1.754 neue Fälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden registriert. Zehn Personen sind gestorben.

Bisher gab es in Österreich 732.157 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (24. September 2021) sind österreichweit 10.953 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 700.130 wieder genesen. Derzeit befinden sich 860 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 220 auf Intensivstationen betreut.

86 Prozent auf Intensivstationen nicht geimpft

Wie der "Standard" nun berichtet, ist der Großteil der Patienten auf den Intensivstationen ungeimpft. Nach aktuellen Zahlen vom Montag benötigten 209 Personen intensivmedizinische Pflege, 180 Patienten (rund 86 Prozent) waren nicht vollständig geimpft. Der Anteil der vollständig Geimpften, die eine Intensivpflege benötigten, erhöhte sich im Vergleich zur Vorwoche von elf Prozent auf knapp 14 Prozent. Dies geht aus den Zahlen des Gesundheitsministeriums hervor.

Insgesamt lagen österreichweit 29 geimpfte Corona-Patienten (Stand Montag) auf den Intensivstationen. Im Normalbettenbereich sind mittlerweile knapp 30 Prozent vollständig geimpft. Von 649 Personen, die wegen Corona auf den Normalstationen landeten, waren 459 Personen nicht vollständig geimpft. 190 Personen waren vollimmunisiert. 

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