Coronavirus

Trotz Osterruhe Aufruf, zum Arzt zu gehen

Die Ärztekammer warnt vor Kollateralschäden abseits von Corona. Notwendige Untersuchungen sollen nicht aufgeschoben werden.
Heute Redaktion
29.03.2021, 12:49

Ab Donnerstag startet die "Osterruhe" für die Ostregion. Das bedeutet eine Art harter Kurz-Lockdown für Wien, Niederösterreich und das Burgenland. Ab 1. April gilt hier: Harte Ausgangssperre rund um die Uhr mit den wenigen bekannten Ausnahmen, Geschäfte bis auf jene zur Deckung des notwendigen Lebensbedarfs werden geschlossen, FFP2-Pflicht kommt im Büro, in Innenräumen mit mehr als einer Person und im Freien bei Menschenmassen und es gibt strenge Einreisekontrollen.

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Trotz der Einschränkungen im öffentlichen Leben sind die Ordinationen in Österreich sowohl in der Karwoche als auch danach uneingeschränkt geöffnet. Darauf wies Johannes Steinhart, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer und Bundeskurienobmann der niedergelassenen Ärzte, hin. Er plädiert dafür, anstehende Arztbesuche nicht unnötig zu verschieben. Nur so könnten medizinische Kollateralschäden der Pandemie verhindert werden.

Sicherheitsmaßnahmen

"Keine Patientin und kein Patient muss Angst haben, sich in einer Ordination anzustecken", betont Steinhart. Zu den Vorgaben zählen unter anderem eine entsprechende Terminvereinbarung, das Tragen von FFP2-Masken und die Einhaltung der Abstandsregeln in allen Ordinationsräumlichkeiten sowie die Begleitung von Patientinnen und Patienten nur nach Rücksprache mit dem Arzt beziehungsweise der Ärztin. Zudem wird empfohlen, Wartezeiten möglichst außerhalb der Ordination zu verbringen.

"Es gibt also keinen Grund, den Gang in die Ordination zu scheuen", so Steinhart. Sein Appell an Patientinnen und Patienten lautet daher: "Bitte versäumen Sie keine notwendigen Kontroll-, Vor- oder Nachsorgeuntersuchungen, denn es gibt auch Krankheiten abseits von Corona." Diesen gelte es, frühzeitig zu begegnen, um gegebenenfalls rasch und effektiv die notwendigen Therapieschritte einleiten zu können.

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