Ansprache an US-Bevölkerung

Trump mit Iran-Ansage: "In Steinzeit zurückversetzen"

Trump droht dem Iran mit harten Angriffen und verspricht Schutz für US-Verbündete. Die Lage im Nahen Osten bleibt weiter angespannt.
Newsdesk Heute
02.04.2026, 06:12
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"Wir werden die Aufgabe beenden und wir werden sie sehr schnell beenden", sagte Trump in der Nacht auf Donnerstag in einer Ansprache an die Nation zum Nahost-Krieg. Er betonte, dass er niemals zulassen werde, dass der Iran in den Besitz von Atomwaffen kommt. Das Land werde laut Trump in den nächsten zwei bis drei Wochen hart getroffen werden. Wie NTV berichtet, kündigte er an: "Wir werden sie in die Steinzeit zurückversetzen, wo sie hingehören" und drohte erneut mit Angriffen auf iranische Energieanlagen. Gleichzeitig versicherte Trump, dass die Gespräche mit dem Iran weiterlaufen.

Seit Beginn der Kampfhandlungen haben die USA immer wieder unterschiedliche Angaben zu ihren Kriegszielen gemacht. Trump behauptete bereits kurz nach Ausbruch des Krieges, dass diese Ziele beinahe erreicht seien. Der Iran wies das entschieden zurück. Teheran betonte, dass das eigene Atomprogramm angeblich nicht auf Atomwaffen abziele.

Obwohl der US-Präsident seit mehr als einem Monat immer wieder erklärte, dass der Krieg fast vorbei sei, wurde die US-Militärpräsenz in der Region weiter ausgebaut.

Den Verbündeten der USA in der Golfregion, darunter Israel, Saudi-Arabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Bahrain, sicherte Trump weiterhin Unterstützung zu. "Wir werden nicht zulassen, dass ihnen in irgendeiner Weise Schaden zugefügt wird oder sie scheitern", sagte er.

Trump forderte zudem jene Länder, die ihr Öl über die Straße von Hormus beziehen, dazu auf, "Mut" zu zeigen und die wichtige Meerenge selbst zu sichern. "Nehmt sie euch einfach, schützt sie, nutzt sie für euch selbst", meinte Trump mit Blick auf die Seestraße. Die USA sieht Trump dabei nicht in der Hauptverantwortung, man werde aber unterstützen. "Kauft Öl von den Vereinigten Staaten. Wir haben reichlich. Wir haben so viel", sagte Trump in Washington.

Die USA und Israel starteten am 28. Februar mit Luftangriffen auf den Iran. Bereits am ersten Tag des Krieges wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Seither reagiert Teheran mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region.

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