US-Präsident Donald Trump hat einen beispiellosen "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran angekündigt.
Auch müsse jedes Land, das den Iran unterstütze, mit "GEWALTIGEN wirtschaftlichen Konsequenzen" rechnen, verkündete er auf seiner Plattform Truth Social.
Trump sprach von "Maßnahmen historischen Ausmaßes" und der "verheerendsten Wirtschaftsoperation", die jemals gegen ein Land veranlasst worden sei. Sein Vorhaben verglich er mit einem "wirtschaftlichen D-Day" für den Iran.
"Ölschmuggel, Swap-Linien, Bargeldtransfers, Wechselstuben, Schiffsregister, Scheinfirmen - all das muss JETZT aufhören. Ihr wisst, wer ihr seid", heißt es auf NTV. Damit könnten vor allem Staaten wie Russland, Indien oder China gemeint sein, die weiterhin iranisches Öl beziehen.
Iranische Medien reagierten gelassen auf die Drohungen. Seine Behauptungen seien bloß als übliche "psychologische Kriegsführung und Propagandakampagne" zu verstehen, schrieb die iranische Nachrichtenagentur Fars. Der Iran habe gelernt, Sanktionen zu umgehen, und sei darin mittlerweile "sehr versiert".
Zweieinhalb Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen in den USA steht Trump innenpolitisch stark unter Druck.
Weder auf diplomatischer noch auf militärischer Ebene kann er im Iran-Krieg Erfolge vorweisen. Nach seinen Worten vom Dienstag gibt es derzeit keine laufenden Verhandlungen mit Teheran.
Einen ersten Erfolg konnte Trump jedoch verbuchen: Die Vereinigten Arabischen Emirate kündigten an, sämtliche finanziellen und wirtschaftlichen Transaktionen mit Teheran auszusetzen. Die Emirate zählen zu den wichtigsten Handelspartnern des Iran.