Bereits die elfte Nacht in Folge hatte die US-Armee den Iran angegriffen. Diesmal auch wieder die Hauptstadt Teheran. Seitens des Iran kam es in weiterer Folge zu Attacken auf Länder in der Region. Die USA begründeten ihre Attacken damit, dass das Mullah-Regime in den vergangenen drei Monaten mehr als 30 Handelsschiffe in der Straße von Hormus angegriffen habe.
Dies ist auch der Grund für die jüngste Drohung von US-Präsident Donald Trump. "Jedes Mal, wenn die Islamische Republik Iran in der Straße von Hormus auf ein Schiff schießt (...), werden die Vereinigten Staaten eine Brücke oder ein Kraftwerk bombardieren und zerstören", schrieb Trump am Mittwoch.
Es ist nicht das erste Mal, dass der US-Präsident dem Iran mit der Zerstörung von Infrastruktur droht. Zuletzt sprach er von einem solchen Vorgehen in einem Fox-News-Interview. Davor schlug er im April bereits ähnliche Töne an.
Wie sehr sich der Iran davon beeindrucken lässt, bleibt abzuwarten. Es ist jedoch nicht davon auszugehen, dass die für den Ölhandel wichtige Meerenge bald wieder geöffnet sein wird. Der Iran hält die Straße von Hormus seit geraumer Zeit wieder de facto geschlossen. Die USA verhängten im Gegenzug erneut eine Blockade iranischer Häfen.