US-Präsident Donald Trump hat wieder einmal mit scharfen Worten gegen Kuba ausgeteilt. Nachdem US-Elitesoldaten den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro gefangen genommen haben, werde "kein weiteres Öl oder Geld nach Kuba gehen", schrieb Trump am Sonntag auf seinem Onlinedienst Truth Social. "Ich rate ihnen dringend, einen Deal abzuschließen, bevor es zu spät ist." Was genau für eine Vereinbarung Trump meint oder was passieren würde, falls es keine Einigung gibt, hat er nicht erklärt.
Kuba ist seit Jahrzehnten ein enger Verbündeter von Venezuela und gilt als Feindbild der Vereinigten Staaten. Schon vor einer Woche hat Trump angekündigt, auch Kuba werde bald "fallen". Die kommunistisch geführte Insel vor der Küste Floridas steht schon lange im Fokus des aktuellen US-Außenministers Marco Rubio, dessen Eltern aus Kuba stammen.
Ein militärisches Eingreifen auf Kuba sei aber nicht nötig, meinte Trump vor einer Woche. Ohne das Öl aus Venezuela würde die kommunistische Regierung in Havanna ohnehin zusammenbrechen, so seine Einschätzung.