Umstrittene Forderung

Trump-Gesandter will Italien statt Iran bei der WM

Ein US-Gesandter bringt Italien statt des Iran für die WM ins Spiel. Teheran hält jedoch an der Teilnahme fest und treibt die Vorbereitungen voran.
Sport Heute
23.04.2026, 08:57
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Paolo Zampolli, ein enger Vertrauter Trumps, möchte, dass Italien – das sich eigentlich nicht für die WM 2026 qualifiziert hat – statt des Iran mitspielt. Dies berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf Zampolli. Die Weltmeisterschaft 2026 findet in den USA, Kanada und Mexiko statt.

Italien im WM-Tief – Zampolli will Azzurri retten

"Ich kann bestätigen, dass ich Trump und (Fifa-Präsident Gianni) Infantino vorgeschlagen habe, dass Italien den Iran bei der WM ersetzt", sagte Zampolli. Er selbst ist italienischer Abstammung. "Für mich wäre es ein Traum, wenn Italien bei einem Turnier dabei ist, das in den USA stattfindet. Mit vier Titeln haben sie die Reputation, die eine Aufnahme rechtfertigt."

Der Hintergrund: Trump und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sind zuletzt immer wieder aneinandergeraten. Mit dem Vorschlag, Italien zur WM zu bringen, will Zampolli das Verhältnis zwischen den beiden wieder verbessern.

FIFA hält an Iran-Teilnahme fest

Die Teilnahme des Iran an der WM war in den letzten Wochen wegen des Konflikts mit den USA immer wieder Thema. FIFA-Präsident Gianni Infantino hat aber mehrmals klargestellt: "Die iranische Mannschaft kommt ganz sicher", sagte er beim "Invest in America Forum" auf CNBC. Die FIFA sieht die Teilnahme des Iran als wichtig an.

Die Gruppenspiele des Iran gegen Belgien, Neuseeland und Ägypten sind in Seattle und in der Nähe von Los Angeles geplant. Der Wunsch des Iran, die Partien nach Mexiko zu verlegen, wurde von der FIFA abgelehnt. Die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko startet am 11. Juni und dauert bis 19. Juli.

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