Kriegsschiffe entsendet

Trump: "Hoffentlich kein US-Militäreinsatz gegen Iran"

Die USA entsenden Kriegsschiffe Richtung Iran, hoffen aber auf Verhandlungen. Die EU stuft Irans Revolutionsgarden als Terrororganisation ein.
Newsdesk Heute
30.01.2026, 06:26
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US-Präsident Donald Trump hofft, dass es nicht zu einem Angriff der US-Armee auf den Iran kommt. Eine Flugzeugträgergruppe ist laut Trump bereits Richtung Iran unterwegs. "Hoffentlich werden wir sie nicht nutzen müssen", sagte er am Donnerstag bei der Premiere eines Dokumentarfilms über seine Frau Melania Trump zu Journalisten in Washington. Trump betonte, dass er schon Gespräche mit Teheran geführt habe und weitere Gespräche geplant seien.

Gleichzeitig unterstrich der US-Präsident erneut die Stärke der Vereinigten Staaten. "Wir sind stark, wir sind finanziell mächtig und wir sind militärisch mächtig", so Trump. "Wir haben gerade viele sehr große, sehr mächtige Schiffe, die zum Iran fahren, und es wäre großartig, wenn wir sie nicht einsetzen müssten", fügte er hinzu.

Flugzeugträger in Region geschickt

Die USA haben nach der brutalen Niederschlagung der letzten Proteste im Iran einen möglichen Militäreinsatz nicht ausgeschlossen. Unter anderem wurde der Flugzeugträger USS "Abraham Lincoln" in die Region geschickt. Laut der Menschenrechtsorganisation Hrana kamen bei dem gewaltsamen Vorgehen der iranischen Einsatzkräfte gegen Demonstranten 6.479 Menschen ums Leben. Manche Schätzungen sprechen sogar von bis zu 25.000 Toten.

Irans Armeesprecher Mohammed Akraminia drohte am Donnerstag im iranischen Staatsfernsehen, dass der Iran im Fall eines US-Angriffs "umgehend" reagieren werde. Als mögliche Ziele nannte er US-Militärbasen in der Golfregion oder einen Flugzeugträger. US-Flugzeugträger hätten "ernstliche Schwachstellen" und viele US-Militärbasen seien "innerhalb der Reichweite unserer Mittelstreckenraketen", sagte Akraminia.

Die EU-Außenminister haben unterdessen die iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation eingestuft. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begründeten diesen Schritt mit der Niederschlagung der Proteste.

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