Alex Pretti wurde erschossen

"Unruhestifter": Trump tritt gegen totes ICE-Opfer nach

Nach dem Tod von Alex Pretti bei einer Abschiebe-Razzia in Minneapolis geraten die Behörden wegen widersprüchlicher Aussagen unter Druck.
Newsdesk Heute
30.01.2026, 10:18
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US-Präsident Donald Trump hat den vor sechs Tagen von einem Grenzschützer erschossenen Krankenpfleger Alex Pretti als "Unruhestifter und möglicherweise Aufständischen" bezeichnet. Nach der Veröffentlichung eines Videos, das Pretti elf Tage vor seinem Tod bei einer Auseinandersetzung mit Einsatzkräften zeigen soll, sei dessen Ansehen "stark gesunken", erklärte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social.

Am Mittwochabend haben mehrere US-Sender ein Video ausgestrahlt, das Pretti eineinhalb Wochen vor seinem Tod zeigen soll. In der Aufnahme beschädigt Pretti bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit Bundesbediensteten ein Fahrzeug.

Der 37-jährige Krankenpfleger Pretti ist am Samstag am Rande einer Abschiebe-Razzia in Minneapolis erschossen worden. Das US-Heimatschutzministerium hat zuerst von "Abwehrschüssen" der Einsatzkräfte gesprochen.

Videoaufnahmen zeigen aber den bereits überwältigten Pretti am Boden und werfen große Zweifel an dieser Darstellung auf. Pretti hatte laut Videoaufnahmen ein Handy in der Hand und  anscheinend auch eine Pistole bei sich, die er aber nicht in der Hand hatte und die ihm die Bundesbediensteten bereits abgenommen hatten, als sie das Feuer eröffneten.

Das Vorgehen der Einsatzkräfte in Minneapolis, die dort schon am 7. Jänner die unbewaffnete Autofahrerin Renee Good erschossen haben, hat landesweit Empörung und in einigen Städten Proteste ausgelöst.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 30.01.2026, 10:54, 30.01.2026, 10:18
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