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Trump sagt virtuelles Duell mit Biden ab

Die nächste Fernsehdebatte zwischen Donald Trump und Joe Biden hätte virtuell stattfinden sollen. Der US-Präsident verweigert nun die Teilnahme.

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Donald Trump
Donald Trump
(Bild: EPA)

US-Präsident Donald Trump will wegen einer Änderung des Formats am zweiten TV-Duell gegen seinen Herausforderer Joe Biden nicht teilnehmen.

Der Wechsel zu einem virtuellen Format sei "inakzeptabel", sagte Trump am Donnerstag im Fernsehsender "Fox Business". "Ich werde meine Zeit nicht mit einer virtuellen Debatte verschwenden." Eigentlich soll das Duell am Donnerstagabend kommende Woche (Freitag MESZ) über die Bühne gehen.

Eric Trump, der Sohn des Präsidenten, hat sich auf Twitter zu dem Plan einer virtuellen Debatte geäußert. "Biden läuft beim Gedanken an eine virtuelle Debatte schon das Wasser im Mund zusammen. Dann kann er 12 Teleprompter und 14 Kampagnen-Mitarbeiter aufstellen, die ihm Redenotizen in die Kamera halten."

Unmittelbar zuvor hatte die zuständige unabhängige Kommission CPD angekündigt, die Debatte werde aus Gründen des Gesundheitsschutzes nicht als persönliches Gegenüber stattfinden. Die beiden Kandidaten sollten demnach an unterschiedlichen Orten auftreten und online zusammengeschaltet werden. Moderator und Gäste hingegen sollten wie geplant in Miami im Bundesstaat Florida zusammenkommen.

Das Duell war zuletzt zunehmend umstritten, weil Trump sich noch von einer Covid-19-Erkrankung erholt und bei dem Termin noch ansteckend sein könnte. Der Republikaner hatte das zurückgewiesen und erklärt, er freue sich auf das Duell. Der Demokrat Biden hingegen hatte angekündigt, dass Duell solle nicht stattfinden, falls Trump noch erkrankt beziehungsweise infektiös sei. Das dritte und letzte TV-Duell vor der Wahl am 3. November ist für den 22. Oktober geplant.

Ist Trump kränker als es scheint?

Dass Trump nicht an der TV-Debatte teilnehmen will, könnte laut dem Politologen Thomas Jäger von der Universität Köln ein Hinweis darauf sein, dass Trump kränker sein könnte, als es öffentlich erscheint. "Dafür würde den Erfahrungen entsprechen, die mit früheren Präsidenten gemacht wurden. Sie wollten – ebenso wie Trump – gesund und vital auftreten, später wurde dann bekannt, dass sie krank und teilweise desorientiert waren."

Trump war an Covid-19 erkrankt und wurde drei Tage in einem Militärkrankenhaus behandelt. Er kehrte am Montag ins Weiße Haus zurück. In dem Interview am Donnerstag sagte er, er fühle sich wieder "perfekt" und könne es kaum erwarten, wieder voll in den Wahlkampf einzusteigen. Er gehe davon aus, nicht mehr ansteckend zu sein.

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    Sven Hoppe / dpa / picturedesk.com