Er soll im Auftrag von US-Präsident Donald Trump die Kriege im Nahen Osten und in der Ukraine beenden, scheitert jedoch daran, einen Kommentar auf X von einer Privatnachricht zu unterscheiden. US-Sondergesandter Steve Witkoff leistete sich einen kapitalen Technik-Patzer, der für Aufregung sorgt.
Hintergrund: Am Mittwoch postete ein bestens vernetzter "Axios"-Reporter Informationen zum geheimen US-Russland-Friedensplan für die Ukraine auf X. Dies dürfte Witkoff so aufgeregt haben, dass er kurzerhand mit einem Kommentar antwortete: "Das muss er von K. haben."
Dieser Satz war wohl eher für eine Privatnachricht als für die breite Öffentlichkeit gedacht. Kurz darauf löschte Witkoff sein Posting, doch der Schaden war bereits angerichtet. Experten war schnell klar, dass es sich bei K. um den Kreml-Gesandten Kirill Dmitriew handeln muss.
Wie die "Bild" berichtet, stand Witkoff bereits in der Vergangenheit in der Kritik. Er habe sich in Gesprächen mit Putin nur auf den Kreml-Dolmetscher verlassen. Auch Namen von umkämpften Gebieten habe er sich nicht merken können, was bei Verhandlungen zu Verwechslungen führte.
Wenn es um Technik geht, ist Witkoff aber nicht der Einzige in der Trump-Regierung, der mit Pannen auffiel. So fügte Verteidigungsminister Pete Hegseth einen Journalisten zu einer Chatgruppe hinzu. Darin habe Hegseth sensible Informationen mit seiner Familie geteilt.