US-Präsident mit Drohung

Bei Hafen-Blockade: Trump will sich um Huthis "kümmern"

Nach neuen Drohungen der Huthi-Miliz warnt US-Präsident Trump vor einer Blockade saudischer Häfen und kündigt Konsequenzen an.
Newsdesk Heute
21.07.2026, 20:15
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US-Präsident Donald Trump hat die jemenitische Huthi-Miliz davor gewarnt, saudiarabische Häfen zu blockieren. "Falls so etwas passiert, werden wir uns darum kümmern", sagte Trump am Dienstag bei einem Treffen mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun im Weißen Haus. "Wir sind schon früher gegen die Huthis vorgegangen, und wir haben seitdem nichts mehr von ihnen gehört."

Die Huthis hatten am Montag eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien angekündigt, die laut ihren Angaben sofort starten sollte. Huthi-Sprecher Jahja Saree verriet aber nicht, wie genau die Blockade umgesetzt werden könnte. Der Ölexport von Saudi-Arabien, dem größten Rohölexporteur der Welt, ist ohnehin schon durch die Blockade der Straße von Hormus stark eingeschränkt.

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Die Huthis rechtfertigten ihre Drohung mit dem Angriff der von Saudi-Arabien unterstützten jemenitischen Regierung auf den Flughafen von Sanaa. Diese hatte versucht, ein iranisches Flugzeug an der Landung zu hindern. An Bord war eine Huthi-Delegation, die auf dem Rückweg von der Trauerfeier für den obersten Führer des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, war. Als Reaktion darauf griffen die Huthis den Flughafen Abha im Süden Saudi-Arabiens mit Drohnen und Raketen an.

Es waren die heftigsten Gefechte seit einer 2022 ausgehandelten Waffenruhe. Diese ist offiziell schon ausgelaufen, wurde aber bisher informell weiter eingehalten. Der Bürgerkrieg im Jemen läuft seit 2014 und gilt als Stellvertreterkrieg zwischen dem Iran und Saudi-Arabien. Während Teheran die Huthis unterstützt, die mittlerweile große Teile des Landes kontrollieren, stehen Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate hinter der jemenitischen Regierung.

Die US-Armee hat in der Vergangenheit immer wieder mutmaßliche Huthi-Stellungen im Jemen bombardiert, zuletzt im Mai 2025. Damals vermittelte Oman eine Waffenruhe.

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