"Nächste Woche wird es richtig schlimm, denn nächste Woche sind die Kraftwerke dran. Nächste Woche sind die Brücken dran", kündigte US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit dem US-Sender Fox News an. Demnach wolle er die gesamte Infrastruktur des Irans in Schutt und Asche legen.
Zudem habe er Teheran eine klare Botschaft übermittelt: "Ihr solltet besser eine Einigung erzielen. Es wird keiner von euch übrig bleiben." Es ist nicht das erste Mal, dass Trump dem Iran mit Schlägen gegen die Infrastruktur gedroht hat. Im April setzte er seine Ankündigungen jedoch nicht in die Tat um.
Schon am Dienstag hatten die Streitkräfte der USA massive Angriffe gegen den Iran durchgeführt. Zudem hat man die Seeblockade iranischer Häfen wieder aufgenommen. Man wolle verhindern, dass iranische Handelsschiffe die Straße von Hormus passieren können.
Im Zuge der Angriffswelle seien laut dem US-Regionalkommando Centcom Raketenstellungen und Verteidigungssysteme getroffen worden. Auf die Frage, wie lange die US-Luftangriffe im Iran andauern werden, sagte Trump: "Sie werden so lange weitergehen, bis ich sage, dass es genug ist."
US-Angaben zufolge seien die nunmehrigen Schläge auch eine Vergeltung für iranische Angriffe auf Handelsschiffe gewesen. Dabei seien sieben Frachter getroffen worden. Es habe Tote, Verletzte und Vermisste gegeben.