Jetzt geht es Schlag auf Schlag! Chelsea verlor am Dienstagabend gegen Dinamo Zagreb das erste Gruppenspiel der Königsliga. Die Bosse beriefen eilig eine Krisensitzung ein. Am Mittwochmittag stand fest: Thomas Tuchel muss gehen. Schon jetzt scheint die Suche nach dem Nachfolger abgeschlossen zu sein.
Graham Potter hat sich aus der kurzen Liste an potenziellen Kandidaten als klarer Favorit herauskristallisiert. Der Brighton-Trainer hat bereits grünes Licht seines Klubs, mit Chelsea zu verhandeln, steht vor Treffen mit der Klubspitze, um über ein geplantes Langzeitprojekt zu diskutieren.
Potter ist in der Pole Position! Er formte aus den "Seagulls" wenige Jahre nach dem Aufstieg in die Premier League ein Team aus dem oberen Tabellenmittelfeld, das immer wieder gegen Große überrascht und mit aufregendem Fußball überzeugt – mit vergleichsweise geringen finanziellen Mitteln.
An Geld mangelt es den Blues bekanntlich nicht. Potter wird von Experten zugetraut, aus dem kriselnden Klub wieder einen Titelanwärter zu formen. Kritiker zweifeln an seinen Fähigkeiten, auch einen Top-Klub trainieren zu können.
Hinter Potter lauert auch Ex-PSG und -Spurs-Trainer Mauricio Pochettino. Zinedine Zidane ist nur mehr Außenseiter. Alles deutet auf das Potter-Engagement hin. Darüber scheinen sich die englischen Fachmedien und Transferexperten Stand Mittwochnachmittag einig zu sein.