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Tuchel verliert bei Frage zum Ukraine-Krieg die Nerven

Bei Thomas Tuchel liegen die Nerven blank. Er wird wiederholt nach dem Ukraine-Krieg gefragt, die Antwort fällt emotional aus.
Sebastian Klein
02.03.2022, 08:13

Chelsea-Trainer Thomas Tuchel fährt einen Journalisten an. Auf der Pressekonferenz vor dem FA-Cup-Achtelfinale gegen Luton Town wird der Deutsche wiederholt auf die dramatischen Entwicklungen in der Ukraine angesprochen. Auch die Nähe von Klub-Boss Roman Abramowitsch zum russischen Präsidenten Wladimir Putin wird thematisiert.

Nach mehreren Fragen zum Thema Krieg verliert der Coach die Beherrschung.

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"Ihr müsst damit aufhören", fährt er einen Journalisten auf Englisch an. "Hört zu, hört zu, hört zu. Ihr müsst damit aufhören. Ich bin kein Politiker. Ihr müsst wirklich damit aufhören. Ich kann mich nur wiederholen. Ich fühle mich schlecht, mich zu wiederholen. Weil ich Krieg noch nie miterlebt habe. Also fühle ich mich schlecht, überhaupt darüber zu sprechen, weil ich privilegiert bin. Ich sitze hier in Frieden und mache es so gut ich kann. Aber ihr müsst aufhören, mir diese Fragen zu stellen. Ich habe keine Antworten für euch."

Tuchel weiter: "Wir versuchen, ruhig zu bleiben. Wir sind ruhig, im Auge eines Sturms. Der Lärm um uns, wir können ihn nicht kontrollieren und sind nicht dafür verantwortlich. Am Ende können wir nur versuchen, uns auf das zu fokussieren, was wir lieben. Und das ist Sport. Die Spieler haben ein Recht, sich darauf zu konzentrieren. Das möchte ich den Fans sagen. Jedem ist klar, wie wichtig die Situation in der Ukraine ist. Viel wichtiger."

Auf den Rückzug von Chelsea-Boss Abramowitsch und den möglichen Verkauf angesprochen, sagt Tuchel: "Darauf habe ich keine Antwort. Ich kenne keine Details, ich bin mit der ganzen Situation nicht vertraut."

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