Türkis-blaue Einigung nach Umbau-Chaos

Ein "Sesseltanz" war das Highlight der Warterei. Die beiden Parteichefs ließen sich ordentlich Zeit und sagten dann recht wenig.

Langes Warten und am Ende ein sehr kurzes Statement der beiden Parteichefs. Aber klar ist: ÖVP und FPÖ haben sich geeinigt.

Umbau-Chaos sorgte für Unmut

Bereits um 19 Uhr wollte man vor die Presse treten. Daraus wurde aber nichts. Aus der Warterei wurde ein unfreiwilliger Sesseltanz für die Journalisten. Um kurz nach 20 Uhr betraten Arbeiter den Raum und fingen an die Bühne auseinander zu nehmen. Die Sessel wurden anschließend entfernt.

Das sorgte für großen Unmut bei Fotografen und Kameraleuten: Sie hatten durch die plötzlich entstandene Menschentraube keine freie Sicht mehr auf das Podest.

Die Organisation lenkte offenbar ein - die Sessel kamen wieder auf ihren Platz. Die Journalisten durften sich wieder hinsetzen und weiter warten.

Kurzes Statement

Um kurz nach 21 Uhr war es dann soweit: Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache betraten den Raum. Viel zu sagen hatten sie nicht. Kurz eröffnete seine Rede mit den Worten: "Es gibt eine türkis-blaue Einigung."

Die intensiven Verhandlungen hätten laut dem ÖVP-Chef auf Augenhöhe stattgefunden. Mehr wollte er aber nicht sagen.

Strache bedankte sich bei Sebastian Kurz: "Dankeschön für die Art und Weise, wie man auch menschlich miteinander umgegangen ist." Danach ein Handschlag und dann war es auch schon wieder vorbei.

Am Samstag erwartet Bundespräsident Van der Bellen die beiden Parteichefs. Um 10 Uhr tagen die Parteigremien, da werden auch die Minister intern vorgestellt.

Um 16 Uhr will man wieder vor die Presse treten. Dann auch mit mehr Details. (slo)

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Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsPolitik

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