Türkische Armee soll Flüchtlinge erschossen haben

Auf der Flucht in die Türkei sollen mindestens elf Syrer von Grenzbeamten erschossen worden sein, behaupten zumindest Aktivisten. Die türkische Armee widerspricht.

Vier Kinder und sieben Erwachsene sollen Grenztruppen der Türkei in der Nacht auf Sonntag erschossen haben, berichten oppositionsnahe syrische Beobachtungsstellen. Bei den Opfern handle es sich um Mitglieder einer Familie. Sie hätten versucht, vom Grenzort Chirbet al-Dschus im Nordwesten Syriens in die Türkei zu gelangen, schreibt die Organisation in einem Bericht. Bei den Attacken sollen acht Menschen schwer verletzt worden sein. Das soll aber kein Einzelfall sein, seit Anfang des Jahres seinen fast 60 Zivilisten auf der Flucht aus Syrien von Grenzwächtern erschossen worden.

Türkische Armee widerspricht

Die Armee wies die Anschuldigungen zurück. In der Nacht soll es einen Versuchten illegalen Grenzübertritt gegeben haben, es wurden aber keine Schüsse direkt auf Menschen abgefeuert. Lediglich Warnschüsse in Richtung einer Gruppe von sieben oder acht Personen gab es. Die Gruppe soll dann in einen Wald geflüchtet sein. 
 

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